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Bestandsaufnahme: NRW-Geologen nehmen im Kreis Heinsberg Bodenproben

Bestandsaufnahme : NRW-Geologen nehmen im Kreis Heinsberg Bodenproben

Eine Bestandsaufnahme des Bodens und des Untergrundes machen derzeit Geologen des Landes NRW. Grundstückseigentümer müssen ihnen Zutritt gewähren.

Der Geologische Dienst NRW führt derzeit bis zum Jahresende im Kreis Heinsberg Arbeiten für die bodenkundliche Landesaufnahme durch. „Zur Erledigung der Untersuchungen müssen die Beauftragten fremde Grundstücke betreten“, betont die Behörde. Dazu bestehen gesetzliche Regelungen, unter anderem im Landesbodenschutzgesetz.

Die regionalen Untersuchungen dienen einer allgemeinen Bestandsaufnahme des Bodens und des Untergrundes. Die Ergebnisse werden in amtlichen Karten veröffentlicht. Sie sind wichtige Unterlagen für viele Aufgaben, unter anderem in der Land- und Forstwirtschaft, im Bauwesen, in der Forschung und im Unterricht. Im Rahmen der Kartierung sind kleine Handbohrungen notwendig, stellenweise auch Entnahmen von Bodenproben.

„Die Grundstückseigentümer haben den Beauftragten des Geologischen Dienstes das Betreten ihrer Grundstücke mit Ausnahme von Wohngebäuden jederzeit zu gestatten. Etwaige Schäden werden nach den gesetzlichen Bestimmungen ersetzt“, teilt die Behörde mit. Die Beauftragten können sich ausweisen und sind gehalten, Rücksicht auf die aktuelle Nutzung der Grundstücke zu nehmen. Es wird gebeten, die Mitarbeiter des Geologischen Dienstes NRW bei ihren Aufgaben zu unterstützen.

(red)