Heinsberg: Notunterkunft wird aufgelöst

Heinsberg: Notunterkunft wird aufgelöst

Eine überraschende Nachricht für die Stadt Heinsberg: Die Notunterkunft in Heinsberg für Flüchtlinge, die im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen bereitgestellt wurde, wird am 31. März geschlossen.

Dies hat Bürgermeister Wolfgang Dieder in der letzten Ratssitzung mitgeteilt. Die Bezirksregierung habe erklärt, so der Bürgermeister, dass das Land jetzt ausreichend eigene Kapazitäten für die Unterbringung der Menschen aus den Kriegsgebieten zur Verfügung habe.

Mitte August vergangenen Jahres war die Notunterkunft von der Stadt für 150 Flüchtlinge in der Innenstadt in den beiden Turnhallen an der Westpromenade im Bereich von Sonnenscheinschule und ehemaliger Hauptschule eingerichtet worden. Zwei Wochen später übernahm das Deutsche Rote Kreuz den Betrieb der Einrichtung.

Ende November war die Kapazität auf 225 Betten erhöht worden. Im Schnitt hat die Unterkunft bisher zwischen 80 und 120 Flüchtlinge beherbergt, so die Auskunft des Sozialamts der Stadt.

Im selben Zeitraum hat sich die Zahl der fest zugewiesenen Flüchtlinge, die in angemieteten Häusern oder Wohnungen in der Stadt Heinsberg ihre neue Heimat gefunden haben, von 278 auf jetzt 532 erhöht, erklärte die zuständige Behörde weiterhin.

(anna)
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