Heinsberg: Nikolaus in der Stadt lässt Kinderaugen leuchten

Heinsberg: Nikolaus in der Stadt lässt Kinderaugen leuchten

Während sich Mütter, Omis und Tanten mit ihren Kleinen zwischen Kinderkarussell und Eisbahn tummelten, stand er plötzlich da. In einer dunkelroten Kutsche, von zwei stattlichen Pferden gezogen, winkte der Nikolaus den Kindern zu. Direkt vor dem Weihnachtsmarkt hielt die Kutsche an, weil der Ansturm der Kleinen so groß war, dass kein Durchkommen war. Natürlich wurden dort erst einmal Weckmänner verteilt.

An den Tagen zuvor hatte Rüdiger Strübig, Geschäftsführer des Gewerbe- und Verkehrsvereins (G&V) Heinsberg, bei Bäckern in der Innenstadt für die Aktion des Gewerbe- & Verkehrsvereins geworben — und so wurde der Nikolaus gut unterstützt.

Weckmänner der Bäckereien Stinges und Kamps, und auch aus der Birgdener Bäckerei Maria von Heel, wurden dem Nikolaus frisch in die Kutsche gelegt. Mit Printen und Printenmännern trug auch die Konditorei Louis in der Stiftsstraße zur Freude der Kinder bei, ebenso wie die Heinsberger SB-Häuser Real und Rewe-Center mit süßen Sachen.

Reich bestückt fuhr der Nikolaus durch die Innenstadt und beschenkte die Kinder, die mit ihren Eltern und Begleitern zum Weihnachtsshopping unterwegs waren. Dabei war das Erleben des heiligen Mannes und seines Begleiters Rüdiger manchmal überraschend: Ein bisschen traurig war er darüber, dass die Kinder Lieder oder Verse für den Nikolaus nicht mehr kannten. Ein kleiner Trost: Das freudige Dankeschön beim Empfang der süßen Gaben vergaßen die meisten Kinder nicht.

So gelobte der heilige Mann, auch im nächsten Jahr wieder in die Stadt zu kommen, die in diesen Tagen besonders durch den Weihnachts- und Wintermarkt im Gespräch bei Groß und Klein ist —und noch bis Januar bleiben wird.

(GK)
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