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Acoustic Night: Neustart mit Sean Taylor

Acoustic Night : Neustart mit Sean Taylor

Die Corona-Pandemie hatte auch der beliebten Acoustic-Night-Konzertreihe einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nun geht es wieder los: am 18 September mit dem Londoner Songwriter Sean Taylor.

Nach einer langen coronabedingten Unterbrechung startet die Acoustic-Night-Konzertreihe mit Unterstützung der Kultur GmbH der Stadt Erkelenz mit einer neuen Staffel. Für das Auftaktkonzert am Samstag, 18. September, konnte der Organisator Alwin Nagel den Londoner Songwriter Sean Taylor verpflichten, der nun zum zweiten Mal in der Leonhardskapelle auftreten wird.

Sean Taylor lebt im Londoner Stadtteil Kilburn und gilt als einer der aufregendsten und fleißigsten Musiker in der internationalen Roots- und Bluesszene. Er tourt als „moderner Troubadour“ mit seinen Liedern seit zwei Jahrzehnten und spielt jedes Jahr weltweit über 150 Konzerte. Sean Taylor begeistert in kleinen Clubs oder auf den großen Bühnen, wo er bereits für Blues- und Rockgrößen wie Eric Bibb, John Fogerty, John Mayall oder Robert Cray Konzerte eröffnete. Er war wiederholt Gast auf großen Festivals wie Glastonbury oder dem Cambridge Folkfestival.

Das Leben „on the Road“ prägt seine Musik. Überwiegend reist Sean Taylor mit der Bahn, wo er die Zeit findet, Poesie zu lesen und von Inspirationen und Reiseeindrücken ausgehend neue Songs zu schreiben. Wie kaum ein anderer reflektiert Sean Taylor dabei auch eine immer tiefer gespaltene Gesellschaft und den kritischen Zustand unserer Welt, seien es Armut und Obdachlosigkeit in den Städten oder globale Klimakrise und Fluchtursachen. Doch seine wohl durchdachten Songs sind alles andere als vordergründige Protestsongs. Durch die Schönheit seiner Musik dringt immer ein tiefes menschliches Mitgefühl.So schrieb das deutsche Musikmagazin Folker über sein neuntes Album „Path into Blue“: „Zwar ist Sean Taylor wütend auf die Welt, aber nicht so verzweifelt, dass er sie zum Teufel wünscht.“

Der vielseitige Musiker nutzt ein breites musikalisches Spektrum vom Country- und Talkingblues über Boogie und Rapgesang bis hin zur einfühlsamen Folkballade. „Mit swingender Gitarre, Bluesharp, groovenden Pianoklängen und einer rauchigen, warmen Stimme wird der talentierte Musiker auch dieses Mal wieder sein Publikum begeistern“, betonen die Veranstalter.

(red)