Selfkant-Höngen: Neujahrsempfang: Höngen freut sich auf viele Ereignisse

Selfkant-Höngen : Neujahrsempfang: Höngen freut sich auf viele Ereignisse

Sehr guten Besuch verzeichnete die Höngener Ortsvorsteherin Ruth Deckers bei ihrem schon traditionellen Neujahrsempfang im Kulturhaus Höngen.

Deckers blickte voraus auf die anstehenden Termine im Jahr 2015, etwa auf das Tischtennis-Ortsturnier. Das bedeutendste Jahresereignis ist für Ruth Deckers das Schützenfest des Dekanatsverbandes Gangelt-Selfkant Anfang Juni. Generell lobte die Ortsvorsteherin das Vereinswesen im Ort und würdigte das ehrenamtliche Engagement, etwa der musizierenden Vereine wie Kirchenchor, Männergesangverein und Trommler-, Pfeifer- und Fanfarencorps.

Ein ganz dickes Lob ging an die Freiwillige Feuerwehr.

Mit Stolz blickte Ruth Deckers auch auf das Familienzentrum als weiteres Aushängeschild von Höngen. Die Jugendarbeit in allen Vereinen bezeichnete Deckers als vorbildlich, besonders die „Alte Schule“ sei ein wichtiger Treffpunkt.

Kulturverein als Aushängeschild

Deckers erwähnte die monatlichen Seniorentreffen im Jugendheim. Ein weiteres Aushängeschild im Ort sei der Kulturverein, der eine Begegnungsstätte für Jung und Alt geschaffen habe. Allerdings musste die Ortsvorsteherin den Anwesenden mitteilen, dass der „Kukuk-Markt“ in der Vergangenheit nicht den gewünschten Anklang fand und wohl nicht fortgesetzt wird. Nicht mehr wegzudenken aus Höngen ist das Seniorenheim Haus Biesen.

Deckers nannte auch einige Zahlen: Im Selfkant feiern dieses Jahr 39 Ehepaare Goldhochzeit, acht Diamanthochzeit und ein Paar Eiserne Hochzeit. „Und man kann alt werden im Selfkant“, so Deckers. 26 Personen werden 90 Jahre und älter. Zudem stehen ein 101. und 102 Geburtstag an.

Bei aller Euphorie sprach Deckers auch negative Punkte an. Der Vorplatz zum Friedhof inmitten des Ortes ist ein Schandfleck. „Seit Jahren kämpfe ich um eine Verbesserung“, kritisierte sie die Verwaltung.

(agsb)