Neues Windrad in Waldfeucht geplant

Windkraft : Neues Windrad in Waldfeucht geplant

Der Ausbau der erneuerbaren Energien geht in Waldfeucht weiter. In der Konzentrationszone „West“ zwischen Bocket, Saeffelen und Breberen soll ein weiteres Windrad errichtet werden.

Zwischen Bocket, Saeffelen und Breberen soll ein weiteres Windrad gebaut werden. Der Bau- und Planungsausschuss der Gemeinde Waldfeucht erteilte nun sein Einvernehmen mit dem Vorhaben. Genehmigungsbehörde ist jedoch der Kreis Heinsberg, der das geplante Windrad nach immissionsschutzrechtlichen Vorgaben beurteilt.

Das neue Windrad soll innerhalb der Konzentrationszone „West“, die zwischen L228 und niederländischer Grenze liegt, errichtet werden. Dort waren vor zwei Jahren fast alle Windräder „repowered“ worden. Das bedeutet, dass die alten Anlagen durch neue Technik ersetzt wurden. Bürgermeister Heinz-Josef Schrammen (CDU) sagte, dass ein Eigentümer eines Windrades bei dem „Repowering“ nicht habe mitmachen wollen. Deshalb gebe es in der Konzentrationszone noch ein älteres, kleineres Windrad.

Die nun geplante neue Windenergieanlage hat eine Gesamthöhe von knapp 200 Metern, die Nabenhöhe liegt bei 125 Metern und der Rotordurchmesser bei 149 Metern. Aus den Unterlagen, die den Mitgliedern des Bau- und Planungsausschusses vorgelegt wurden, geht hervor, dass der Abstand zur Ortschaft Bocket rund 950 Meter beträgt. Die Bebauung an der Kreuzung von L228 und K17 liegt knapp 600 Meter vom geplanten Windradstandort entfernt.

Möglich geworden war das Bauvorhaben, weil die Gemeinde jüngst noch einmal ihr gesamtes Gebiet auf die Tauglichkeit für Windenergieanlagen untersucht hatte. Dabei war nach Angaben von Bürgermeister Schrammen herausgekommen, dass am südöstlichen Rand der Konzentrationszone „West“ noch Platz für ein Windrad war.

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