Gemeinschaftsgrundschule Kückhoven: Neuer Schulleiter setzt neue Akzente

Gemeinschaftsgrundschule Kückhoven : Neuer Schulleiter setzt neue Akzente

Bereits im Dezember hatte Marcus Johnen kommissarisch die Schulleitung der Kückhovener Gemeinschaftsgrundschule übernommen, nachdem Ortrud Hoens in Ruhestand gegangen war. Nun ist der 40-Jährige auch offiziell der Leiter der Grundschule.

Die Ernennungsurkunde wurde ihm von der Kreisschulamtsdirektorin Hildegard Hosterbach im Beisein des Ersten Beigeordneten Dr. Hans-Heiner Gotzen, des Schulamtsleiters Joachim Mützke sowie der Schulleiterin Ulrike Neuenhofer überreicht. Neuenhofer ist Leiterin der Luise-Hensel-Schule und Patin des neuen Kollegen für die Übergangs- und Eingewöhnungszeit.

Denn das Aufgabenprofil eines Schulleiters unterscheide sich deutlich von dem eines Lehrers, wie Hosterbach betonte. Daher habe man im Kreis begonnen, den neuen Führungskräften erfahrene Kollegen aus dem Schulleiterteam zur Seite zu stellen. „Dies ermöglicht auch schnelle Hilfe auf dem kurzen Dienstweg“, hob Johnen hervor. Oft genüge ein kurzes Telefonat, um Fragen zu beantworten oder Unklarheiten aus dem Weg zu räumen.

Auf den 40-jährigen Wegberger kommt eine Menge an Arbeit zu. Denn nach den Sommerferien steigt die Zahl der Schüler von derzeit 117 auf 135. Daher wird im dritten Schuljahr eine Klasse mehr als bislang gebildet, die Zahl der Schüler steigt bei einer durchschnittlichen Schülerzahl pro Klasse auf sechs.

Die Schulamtsdirektorin hatte neben der Ernennungsurkunde auch eine gute Nachricht im Gepäck, denn mit dem neuen Schuljahr kommt auch eine weitere Lehrkraft nach Kückhoven.

Insgesamt wurden kreisweit für Grundschulen 32 Stellen ausgeschrieben, etwa dieselbe Zahl folgt noch einmal. „Wir haben längst noch nicht an allen Schulen den Bedarf gedeckt“, erklärte Hosterbach. Der Erste Beigeordnete Gotzen hob die Bedeutung des Grundschulstandortes Kückhoven hervor, gerade im Hinblick auf das neue Baugebiet, das im Ort erschlossen wird. „Für uns ist Kückhoven ein dauerhaft wichtiger Standort“, betonte er.

Johnen hat schon begonnen, neue Akzente zu setzen. So wurde bereits das sogenannte „Hausschuh-Konzept“ umgesetzt, wonach die Schüler in der Schule Hausschuhe tragen und gegen die Straßenschuhe wechseln sollen. Dafür wurden eigens Bänke gebaut, an denen die Schüler ihre Schuhe wechseln können.

Darüber hinaus wird derzeit an einem Raumkonzept gearbeitet, durch das die Räume auch vom offenen Ganztagsangebot besser genutzt werden können. Darüber hinaus wird in den Sommerferien ein neues Klettergerüst auf dem Schulhof installiert werden, dessen Anschaffung noch von Johnens Vorgängerin Hoens angestoßen wurde. „Der Schulhof wird auch außerhalb der Schulzeit vom Dorf als Treffpunkt genutzt“, betonte Johnen.

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