Neue Projekte sollen Schwung für die Westzipfelregion bringen

Projekte : Schwung für die Westzipfelregion

Die erste Sitzung des Vereins Lokale Arbeitsgruppe (LAG) Westzipfelregion nach dem Ortswechsel nach Heinsberg zeugte von Aufbruchsstimmung. Bekanntlich übernimmt Heinsbergs Bürgermeister Wolfgang Dieder nunmehr für zwei Jahre den Vorsitz der LAG, danach wechselt dieser zur Gemeinde Selfkant und dann nach Waldfeucht.

Der Zusammenschluss der Stadt Heinsberg mit den Gemeinden Selfkant, Gangelt und Waldfeucht zur Westzipfelregion soll die Menschen in der Region mobilisieren.

Bei der Versammlung hatte Regionalmanagerin Alexandra Jentgens Erfreuliches zu verkünden. Ein neues Förderprogramm für die Westzipfelregion wurde völlig losgelöst von der bisherigen Förderung Vital.NRW aufgelegt. Hier sind rund 200.000 Euro für 2020 im Topf, lokalbezogene Kleinprojekte können hier bis 20.000 Euro Euro gefördert werden, wie Jentgens betonte. Das Besondere: Die LAG braucht den Förderantrag nicht an die Bezirksregierung zu richten sondern kann das Projekt selbst auf den Weg bringen. Die Umsetzung regionaler Entwicklungskonzepte steht im Mittelpunkt und dürfte weiter Bewegung in die Westzipfelregion bringen, so hofften die Teilnehmer der LAG-Versammlung. Die Ausrufphase der Kleinprojekte läuft bis zum 27. Dezember dieses Jahres. Bis dahin sind weitere Ideen gefragt.

Die Westzipfelregion wird auf der „Grüne Woche“ in Berlin vom 19. bis 22. Januar vertreten sein, wie bei der Versammlung der Westzipfelregion-Bürgermeister bekannt wurde. Mit dabei im Rahmenprogramm wird die Rittermannschaft aus Gangelt sein und in der Hauptstadt eine Ritterschlacht vorführen. Auch das Oldtimerteam Go West wird mit einem Quiz vertreten sein. Ziel: Die Westzipfelregion soll deutschlandweit bekannt werden.

Regionalmanagerin Alexandra Jentgens teilte darüber hinaus mit, dass die finanzielle Förderung der Projekte „Heinsberger Quartieratlas“ sowie „Drömmer Jätzkes“ durch die Arbeitsgemeinschaft Westzipfel-Interaktiv (www.westzipfel-interaktiv.de) kurz vor der Genehmigung stehe. Das Projekt „Rekultivierung Hohlweg Hillensberg“ sei indes von der Bezirksregierung abgelehnt worden. Hier hatte die Untere Naturschutzbehörde hinsichtlich des Artenschutzes Bedenken, so Jentgens.

Gabriele Deyerling-Seidel informierte die Versammlung unterdessen über ihr neues Projekt. Sie hatte unlängst die „40 Glücksplätze in der Westzipfelregion“ zusammengestellt – jeweils zehn in Gangelt, Selfkant, Waldfeucht und Heinsberg. Jetzt präsentierte die Höngerin stellte ihr neues Vorhaben – einen DIN A5-Reiseführer, 120 Seiten stark, gespickt mit den 40 Glückspunkten der Westzipfelregion, dazu weitere Sehenswürdigkeiten, Freizeitmöglichkeiten, Informationen und Fahrradwege. Die anwesenden Mitglieder sowie die Bürgermeister lobten das außerordentliche Engagement von Gabriele Deyerling-Seidel. Die Auflage beträgt 1000 Stück bei einem Preis von sieben Euro. Gabriele Deyerling-Seidel hatte noch eine Information parat: „Phase zwei der Glückspunkte ist bereits angedacht, ich habe sehr viele Rückmeldungen mit weiteren Glückspunkten.“

Weiterhin wurde das Projekt „Matschanlage Mehrgenerationenplatz Birgden“ von Hartmut Priemer vorgestellt. Weitere Infos zur Westzipfelregion und Projektvorschläge oder Anregungen gibt es unter www.westzipfelregion.de.

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