Erkelenz: Neue Baustelle an A46: Lärmschutz über 154 Meter

Erkelenz: Neue Baustelle an A46: Lärmschutz über 154 Meter

Autofahrer, die auf der Autobahn 46 in Höhe Erkelenz unterwegs sind, müssen sich auf eine Dauerbaustelle einstellen. Zwischen den Anschlussstellen Erkelenz-Ost und Erkelenz-Süd wird in den nächsten Monaten auf der stadtzugewandten Seite in Fahrtrichtung Heinsberg eine Lärmschutzwand errichtet.

André Deutenberg, Projektleiter beim für den Bau der Lärmschutzwand zuständigen Landesbetrieb Straßen NRW, schätzt, dass die Arbeiten etwa ein halbes Jahr lang dauern werden — „was aber abhängig von der Witterung ist“, wie er betont. Die Lärmschutzwand werde die Belastung am Wockerather Weg, wo mehrere Wohnhäuser sowie eine Ziegelei unmittelbar an der Autobahn stehen, „deutlich reduzieren“.

Die Planungen der Straßenbaubehörde für diese Maßnahme hatten vor rund zwei Jahren begonnen, nun hat der Bund die für das Projekt erforderlichen rund 400.000 Euro bereitgestellt.

Mit dem Geld werden die Bauarbeiter in den nächsten Monaten eine bis zu sechs Meter hohe Lärmschutzwand errichten, die im unteren Bereich aus rot-braunem Beton und oben aus drei Meter hohen Glaselementen besteht. „Damit wollen wir erreichen, dass den Anwohnern nicht zu viel Licht genommen wird“, konkretisiert Projektleiter Deutenberg. Das Bauwerk wird 154 Meter lang sein und mit viereinhalb Meter langen Pfählen im Erdreich verankert.

Im Bereich der Autobahnbaustelle ist die Fahrbahn bereits mit gelben Markierungen verengt worden. Sie wird allerdings während der gesamten Bauzeit zweispurig weitergeführt, weshalb Deutenberg nicht mit größeren Verkehrsbehinderungen oder sogar Staus rechnet.

Erste Beobachtungen in den ersten Tagen seit Einrichtung der Baustelle würden darauf hindeuten, dass der Verkehr weiter reibungslos fließt. Das Tempo ist auf 80 km/h begrenzt. Hinter der Brücke am Wockerather Weg, wo bereits Rodungsarbeiten für den Bau der Lärmschutzwand stattgefunden haben, ist das Limit wieder aufgehoben.

Mehr von Aachener Zeitung