Wegberg: Nach Brand: Mordkommission eingerichtet

Wegberg: Nach Brand: Mordkommission eingerichtet

Nach dem Brand im Wegberger Ortsteil Kipshoven, bei dem eine Frau ums Leben gekommen ist, ist eine Mordkommission eingerichtet worden. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach am Montagvormittag auf Nachfrage unserer Zeitung.

Einsatzkräfte der Feuerwehr hatten die Leiche der Frau am Sonntagmittag in dem Einfamilienhaus an der Kreuzstraße gefunden.

Zu den letzten Klärungen der Unklarheiten wurde eine Mordkommission und die Spurensicherung herangezogen. Foto: CUH

Der Sprecher der Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft, Benjamin Kluck, sagte, dass die Mordkommission nur aufgrund der Tatsache, dass es eine Leiche gebe, eingeschalten worden sei. „Es gibt derzeit keine Hinweise auf eine Straftat oder einen Täter“, sagte er. Es gehe nun darum, zu klären, was am Sonntagmittag in dem Haus geschah, bevor das Feuer ausbrach.

Zu den letzten Klärungen der Unklarheiten wurde eine Mordkommission und die Spurensicherung herangezogen. Foto: CUH

Zur Identität der Leiche wollte Kluck noch keine detaillierten Angaben machen. Nur so viel: „Es steht zu vermuten, dass es sich um die Bewohnerin des Hauses handelt“, die dort wohl mit ihrer Familie lebte. Kluck sagte, dass auch ein Brandsachverständiger eingeschaltet worden sei, um zu klären, wie es zu dem Feuer kam.

Zu den letzten Klärungen der Unklarheiten wurde eine Mordkommission und die Spurensicherung herangezogen. Foto: CUH

Am Sonntag hatte die Feuerwehr mitgeteilt, dass die Einsatzkräfte gegen 13.30 Uhr alarmiert worden war: Die Wehr war nach Kipshoven gerufen worden, nachdem an einem Haus an der Kreuzstraße eine Rauchentwicklung beobachtet worden war. Vor Ort stellte sich heraus, dass es im Schlafzimmer im Obergeschoss brannte.
Dieser Brand konnte von den Wehrleuten schnell gelöscht werden, sodass ein Übergreifen auf den Rest des Gebäudes verhindert werden konnte. Im Haus machten die Feuerwehrkräfte dann jedoch den tragischen Fund: Sie stießen auf eine verkohlte Leiche.

Zu den letzten Klärungen der Unklarheiten wurde eine Mordkommission und die Spurensicherung herangezogen. Foto: CUH

Im Einsatz war die Freiwillige Feuerwehr Wegberg mit dem Löschzug I aus der Stadtmitte sowie dem Löschzug II aus Rath-Anhoven und Moorshoven und dem Einsatzführungsdienst. Der Rettungsdienst war mit einem Notarzt- und zwei Rettungswagen ausgerückt. Außerdem die Polizei mit einem Team der Spurensicherung.

(ger/red/pol)
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