Wegberg: Musikunterricht mal anders

Wegberg: Musikunterricht mal anders

Für die Schüler des Maximilian-Kolbe-Gymnasium gab es „richtig was auf die Ohren“. Musiklehrer Alexander Hergert hatte zwei Kammerkonzerte mit dem Trio Contemporaneo organisiert, bei denen den Schülern klassische und moderne „ernste“ Musik vorgestellt wurden. Kompositionen für Klavier, Viola und Schlaginstrumente standen dabei im Vordergrund.

„Die ernste Musik der Klassik und der Gegenwart bergen viele interessante Aspekte, die wir den Schülern näherbringen wollen“, betonte Günther Wiesemann, der den ersten Teil des Kammerkonzertes alleine bestritt. Seine Kompositionen „Als wäre es nur ein Hauch“ und „Nicht wenn nicht“ enthalten neben der Musik auch Sprechpassagen. „Dies ist in der modernen Klassik eher selten, aber ein bekanntes Element der musikalischen Gestaltung.“

Das Repertoire für die Schulen umfasst rund 100 Stücke, darunter auch Eigenkompositionen aus Wiesemanns Feder. Darüber hinaus wurden Werke von Franz Schubert, Johann Sebastian Bach und Niccolo Paganini präsentiert. Was bei den Konzerten vorgetragen wird, wird zumeist mit den Fachlehrern festgelegt.

Unterschieden wird dabei zwischen klassischer und moderner Musik. Dies sei vor allem bedeutsam, da in beiden Formen andere Instrumente zu Einsatz kämen oder die Instrumente anders eingesetzt würden, erläuterte Wiesemann. So sei das Klavier in der modernen E-Musik durchaus auch ein Zupfinstrument, das nicht nur über die Tasten gespielt werde.

Die Schüler hatten Gelegenheit, den Musikern Fragen zu stellen und sich mit dem Metier vertraut zu machen. Die Konzerte ließen Platz für Erläuterungen und Fragen zu den gespielten Stücken. Neben Wiesemann besteht das Trio Contemporaneo aus Benjamin Nachbar (Viola und Violine) und Tamara Buslova (Klavier). Neben den Schulkonzerten spielt das Trio auch regelmäßig in Kirchen und Kammerkonzerten.

(hewi)