Erkelenz-Katzem: Mundartdichter Theo Schläger meldet sich zurück

Erkelenz-Katzem: Mundartdichter Theo Schläger meldet sich zurück

Mit der Sakro-Pop-Kantate „7 Tage sind nicht genug“ meldete sich der Musiker und Mundartdichter Theo Schläger nach mehrmonatiger Pause wieder zurück. Die 21 Stücke aus seiner Feder mit begleitenden Zwischentexten wurden in der Katzemer Kirche uraufgeführt.

Dafür hatte Schläger 50 Sänger und Musiker der beiden Kirchenchöre, des Kinderchores „Little Voices“ und die Vokalgruppe „Patchwork“ ebenso eingebaut wie Vera und Eva Vieten an der Querflöte, Jürgen Vieten an der Trompete und Wolfgang Eickmeier als Sprecher der Zwischentexte.

Mit Liedern wie „Schau hin!“, Meckern kann jeder“ oder „Als die Bagger kamen“ wurden gesellschaftliche und ökologische Themen beleuchtet, um zu verdeutlichen, dass Handlungsbedarf besteht und jeder einzelne etwas tun kann. Eine Zustandsbeschreibung der Schöpfung am achten Tag, „ab dem wir für Gottes Werk verantwortlich sind“.

Die Stücke überzeugten durch Rhythmen, die ins Ohr gehen und Texte, die man sich merkt und die zum Nachdenken anregen. Schläger selbst begleitete das Konzert am Keyboard. Über hundert Bilder, die zu den Liedern auf eine Leinwand projiziert wurden, rundeten den positiven Gesamteindruck ab.

Abschließend präsentierten die Sänger mit „Ech hänn dä Droom“ eine Mundartversion in Anlehnung an den Text des amerikanischen Bürgerrechtlers Martin Luther King. Rund hundert Zuschauer erlebten das Konzert in die Katzemer Kirche. Der Chor sammelte am Ende Spenden zugunsten des Flüchtlingshilfsvereins „Willkommen in Erkelenz“.

(hewi)
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