Mitsingkonzert zum Auftakt der Ophovener Oktav

Start der Oktavwoche in Ophoven : Schrille Outfits, schmissige Hits, schillernde Kulisse

In schrillen Kostümen der 1970er Jahre begeisterte der Starlights-Musicalchor aus Niederkrüchten beim Mitsingkonzert in Ophoven das Publikum. Mit Songs von Abba, Queen, aber auch deutschen Schlagern von Udo Jürgens zauberte der Chor unter Leitung von Volker Mertens nicht nur auf das Gesicht von Propst Thomas Wieners ein Lächeln beim Einstieg in die Oktavwoche.

Für ein gelingendes Zusammensein war an diesem Abend alles bestens angerichtet: ein warmer Sommerabend, ein intensiver Sonnenuntergang mit blutroter Sonne, ein gedrucktes Liederheft mit allen Texten der rund 36 Titel und eine positive Stimmung verbreitender Chor, der mühelos das rund 200 Menschen zählende Publikum zum Mitsingen brachte.

Nicht nur mit „Mama Loo“ von den Les Humphries Singers als erstem Beitrag, vor allem mit der Lockenpracht einer schwarzen Perücke holte Volker Mertens die Bilder der schrillen Outfits aus den siebziger Jahren wieder vor Augen. Es folgten sechs Abba-Hits wie „Mamma Mia“, „Dancing Queen“, „Waterloo“ oder „Thank you for the music“. Da gelang das Mitsingen bei den Fans auch ohne Textvorlagen. Queen-Fans kamen im Anschluss auf ihre Kosten und der Welthit „We will rock you“ war eine Selbstverständlichkeit.

Mit dem Beitrag „Grease“-Medley des Chors war das Signal zum Wechsel zu anderen Gruppen und Interpreten gegeben. Mit „In the Summertime“, „Take me Home ,Country Roads“ oder „Let it be“ von den Beatles folgten Interpretationen, die Kulturgut nicht nur der heute älteren Generation sind. Mit dem Musicalhit „Let the Sunshine in“ aus dem Musical Aquarius endete der erste Teil.

Ein Medley aus „Phantom der Oper“ läutete den zweiten Teil mit deutschen Schlagern und Texten ein. Von Marianne Rosenbergs „Er gehört zu mir“, über Reinhard Meys „Über den Wolken“ bis zu Udo Jürgens’ „Griechischer Wein“ reichten die Ohrwürmer.

„Musik wäscht den Staub des Alltags von der Seele“ wurde Volker Mertens im Liederheft zitiert. Das Gefühl zu erreichen, gelang an diesem Abend den Beteiligten spielend. Das positive Gefühl mitzunehmen in die Oktavwoche und ebenso viele Gläubige zu erreichen, wünschen sich die Organisatoren aus der Pfarre. Mit dem Konzert wurde dazu eine gute Grundlage geschaffen.