Erkelenz: Mit zwei Autoren auf einer kriminellen Zeitreise

Erkelenz: Mit zwei Autoren auf einer kriminellen Zeitreise

Eine „kriminelle“ Zeitreise wartet auf die Besucher, die am Freitag, 5. Dezember, um 19 Uhr an einer unterhaltsamen und abwechslungsreichen Veranstaltung der Anton-Heinen-Volkshochschule des Kreises Heinsberg im Haus Hohenbusch bei Hetzerath teilnehmen.

Rita Hündgen und Kurt Lehmkuhl, die bereits im Buch „Hohenbusch — Im Wandel der Jahrhunderte“ über das ehemalige Kreuzherrenkloster geschrieben haben, präsentieren Kurzkrimis, die im 15. und 18. Jahrhundert angesiedelt sind.

Geschrieben haben Lehmkuhl und Hündgen die Geschichten in Kursen der Anton-Heinen-Volkshochschule des Kreises Heinsberg, veröffentlicht sind sie in den Anthologien „Tödlicher Selfkant“ und „Mörderischer Selfkant“. Als Dozent der VHS hat Zeitungsredakteur und Krimiautor Lehmkuhl zahlreiche Interessierte in den VHS-Kursen motivieren können, Geschichten zu schreiben.

Die Werke wurden in inzwischen drei „Selfkant“-Anthologien veröffentlicht. Der Erlös von bislang rund 30.000 Euro wurde dem Hospiz der Hermann-Josef-Stiftung in Erkelenz gespendet.

Lehmkuhls Geschichte „Unter Brüdern“ befasst sich mit dem Mord an einem jungen Schreiber, nachdem er in Hohenbusch die Abschrift eines Werkes von Seneca vollendet hat.

In Rita Hündgens „Hinter Klostermauern“ kommt ein junger Frater einem mörderischen Komplott auf die Schliche.

Die Zeitreise endet in der Gegenwart, wenn Frank Körfer die Besucher kurz über die Geschichte des Klosters Hohenbusch informiert und in einer Führung die Gebäudeteile erläutert beziehungsweise die Wege nachzeichnet, die in den Kurzgeschichten eine Rolle spielen. Die Teilnehmer können sich ebenfalls ein Bild davon machen, welche Bedeutung und Funktion die große Anlage hatte beziehungsweise heutzutage hat. Alle Besucher dürfen sich auf einen interessanten und durchaus mörderischen Abend auf Hohenbusch freuen.

Statt eines Eintritts wird um Spenden gebeten, die dem Hospiz zugutekommen.