Heinsberg-Oberbruch: Mit großem Engagement viel erreicht: Oberbrucher Festhalle wiedereröffnet

Heinsberg-Oberbruch: Mit großem Engagement viel erreicht: Oberbrucher Festhalle wiedereröffnet

Nach der kompletten Renovierung der fünf kleineren Veranstaltungsräume, die den Gebäudekomplex der Oberbrucher Festhalle ergänzen, hat die Interessengemeinschaft (IG) Oberbruch 2020 diese im Rahmen eines Tages der offenen Tür der Öffentlichkeit präsentiert und über das Mietangebot für die Räume informiert.

Wer den Eingang unten links neben dem Eingang zur großen Festhalle nimmt, kommt nun zunächst in den Raum, wo sich früher die Gaststätte befand. „Kranzes“ heißt nun dieser Raum mit Theke, der sich in einem erfrischenden Senfgelb präsentiert und bei dem auch die Terrasse mit benutzt werden kann. Der kleine Saal dahinter, der neue Raum „Bleckden“ besticht durch seine durchgängig in Rot und Grau gehaltene Farbgebung.

Eine Treppe höher geht‘s rechts in den Raum „Grebben“, ebenfalls mit eigenem Thekenbereich und ganz in Blau gestaltet. Links finden sich die Räume mit Namen „Eschweiler“ und „Hülhoven“, die beide durch die Farbe Lila auf sich aufmerksam machen und auf Wunsch auch in einen großen Raum verwandelt werden können.

Für bis zu 80 Personen bieten diese fünf Räume Platz und verfügen über eine Musikanlage, die mittels MP3 und USB bequem für die eigene Musiksammlung nutzbar ist. Porzellan, Besteck und Gläser sind inklusive in der Miete, die je nach Größe des Raums zwischen 75 und 150 Euro variiert. Zusätzlichen Service wie zum Beispiel die Reinigung bietet der Verein ebenfalls an.

Gleich vor Ort konnten die Besucher am Tag der offenen Tür dank eines ausgeklügelten Belegungsplans im Computer gleich prüfen lassen, ob ihr Wunschtermin für die nächste Feier noch frei ist.

In der großen Halle, die ebenfalls von der IG vermietet wird und bis zu 540 Menschen Platz bietet, begrüßte derweil Robert Knur als Moderator die Gäste. Diese konnten sich dort auch mit Kaffee und Kuchen sowie mit griechischen und portugiesischen Spezialitäten verwöhnen lassen. Zudem wartete eine Verlosung hier auf die Gewinner.

Dank an Josef Füßer

Knurs Dank ging in seiner Begrüßung vor allem an den Vorsitzenden Josef Füßer. „Ohne Deinen persönlichen und kräftemäßigen Einsatz hätten wir das bis heute nicht geschafft“, erklärte Knur. Nicht unerwähnt ließ er aber auch das Engagement von Matthias Grab, Heinz Frings und Friedhelm Hampel bei der Erneuerung der Technik.

Springmäuse, Feste, Konzerte

„Die Festhalle lebt“, erklärte Knur nicht zuletzt zu der Tatsache, dass die große Halle schon sehr gut genutzt wird. Nächste große Veranstaltungen sind das Oktoberfest am kommenden Samstag, 19. September, der Besuch des Improvisationstheaters Springmaus am Samstag, 2. Oktober, und das Konzert mit Weihnachts-Gospel am Sonntag, 6. Dezember. Karten für alle Veranstaltungen sind im Vorverkauf erhältlich

Am Rahmenprogramm des Tages der offenen Tür beteiligten sich der Männergesangverein Dremmen, die Kinder der Grundschule, die portugiesische Tanzgruppe, die Showtanz-Gruppe Masquerade, Schlagersängerin Nadja Amia, die Kinder des städtischen Kindergartens und das Gesangsduo Brööker Klüngel.

Den Abschluss des Programms bildete eine Vorführung der Trendsportart Zumba.

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