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Trotz Corona: Lokal-Geschicht(en)-Stammtisch findet statt

Trotz Corona : Lokal-Geschicht(en)-Stammtisch findet statt

„Corona zum Trotz“ so lautet der Titel der Einladung des Arbeitskreises Hückelhoven im Heimatverein der Erkelenzer Lande. Also, trotz der weitreichenden Vorsichtsmaßnahmen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, wird der „Lokal-Geschicht(en)-Stammtisch“ des Arbeitskreises Hückelhoven am Dienstag, 17. März, 19 Uhr, im Hotel am Park in der Jülicher Straße, stattfinden.

„Seit seiner Einrichtung vor annähernd drei Jahren ist er kein einziges Mal ausgefallen, auch jetzt nicht“, schreibt Willi Spichartz, Leiter des Arbeitskreises.

Ein Gesprächsthema biete sich an, wenn auch nicht in direktem Zusammenhang mit der Corona-Pandemie: Die medizinische Versorgung in Hückelhoven vor 90 oder 100 Jahren. Mit der Entwicklung der Zeche Sophia-Jacoba und der explodierenden Einwohnerzahl ließ sich in der heutigen Innenstadt am Markt erstmals ein Arzt nieder – Dr. Ruben, um den sich Legenden ranken. Den akademischen Titel Doktor soll er nicht gehabt, arme Menschen kostenlos behandelt haben. Sein Behandlungszimmer soll die vormalige Gaststätte „Markt 17“ gewesen sein.

Der Stadt Hückelhoven war er es wert, eine Straße in exponierter Lage nach ihm zu benennen, und zwar mit akademischem Titel: Die Dr.-Ruben-Straße an der das Gymnasium und vor allem der Aula-Komplex liegt, ist zig-Tausenden von Menschen bekannt. Also genug Stoff, um ihm etwas Zeit zur Unterhaltung zu widmen.

Willi Spichartz hält dazu ein paar alte Fotos bereit, die auf einer Leinwand gezeigt werden.

Natürlich ist der Stammtisch offen für alle weiteren Themen, die auch die Gäste mitbringen können und sollen. Dieses Treffen findet an jedem 3. Dienstag im Monat im Hotel am Park statt. Willkommen sind dazu alle Interessenten an Geschichte und Geschichten aus dem Hückelhovener Land, aus allen Stadtteilen Hückelhovens und den Nachbarstädten, die gern erzählen, gern zuhören und sich anregen lassen. Gern können auch selbst oder von anderen Autoren aus dem Hückelhovener Land verfasste Geschichten vorgetragen werden. Oder auch Lieder. Und auch auf „Platt“.

Laptop und Scanner sind dabei, so dass mitgebrachte Fotos und Dokumente sofort digitalisiert und weitergegeben werden können. Es lohnt von daher, elektronische Speichermedien mit zu bringen.