Kreis Heinsberg: Levi und Philipp sind die ersten Babys des Jahres

Kreis Heinsberg: Levi und Philipp sind die ersten Babys des Jahres

Auch im Kreis Heinsberg ist das neue Jahr mit viel Feuerwerk begrüßt worden. Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr sprachen am Neujahrstag mit Blick auf das Einsatzgeschehen von einer ganz normalen Silvesternacht. Die Polizei musste kreisweit zu insgesamt 80 Einsätzen ausrücken. Überwiegend waren Ruhestörung, Randale und übermäßiger Alkoholgenuss der feiernden Menschen die Ursache.

Nach einer „körperlichen Auseinandersetzung im häuslichen Bereich“ in Heinsberg musste eine Person wegen starken Alkoholkonsums ins Polizeigewahrsam gebracht werden. Bei Sonderkontrollen im Straßenverkehr kontrollierte die Polizei bis zum Neujahrsmorgen um 6 Uhr 116 Fahrzeugführer.

dddd Foto: Koenigs

Zu einem Unfall kam es in Heinsberg-Grebben. Dort kam am Silvestermorgen ein Autofahrer von der Karl-Arnold-Straße ab und kollidierte mit einem Laternenmast, der am Fahrbahnrand stand. Die Polizei stellte fest, dass der Fahrer Alkohol getrunken hatte. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, und die Beamten stellten den Führerschein des Mannes sicher.

Groß war die Freude bei jungen Eltern im Hermann-Josef-Krankenhaus in Erkelenz. Dort kamen zum Jahresbeginn gleich zwei Babys zur Welt. Nach Aussage der Oberärztin Brigitte Königs-El Amrawy registrierte man im Erkelenzer Krankenhaus im abgelaufenen Jahr mit 911 Geburten 66 Geburten mehr als im Jahr 2014. Um 3.44 Uhr brachte die glückliche Mutter Laura Viand ihren Jungen Levi zur Welt. Er war bei der Geburt 2420 Gramm schwer.

Knapp drei Stunden später brachte um 6.25 Uhr Sarah Denneburg ihren Sohn Philipp zur Welt. Der Junge brachte stolze 3400 Gramm Gewicht auf die Waage.

Im Städtischen Krankenhaus Heinsberg erblickte das erste Baby, das im Jahr 2016 geboren wurde, um 9.53 Uhr das Licht der Welt. Die Eltern des Mädchens waren als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Das Mädchen war bei der Geburt gesund und munter, es wog 3010 Gramm, war 50 Zentimeter groß und „völlig normal entwickelt“.

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