1. Lokales
  2. Heinsberg

Lange Wartezeit hat bald ein Ende

Zugverbindung Heinsberg - Lindern - Düsseldorf : Lange Wartezeit hat bald ein Ende

Es gibt offenbar ein Licht am Ende des Tunnels. Die momentane Anschlusssituation am Bahnhof Lindern ist für viele Reisende unbefriedigend. Fährt man aus Düsseldorf kommend in Richtung Heinsberg, muss man in Lindern viel Geduld mitbringen. Fast eine Stunde, 59 Minuten genau, muss der Fahrgast warten, um die Regionalbahn der Linie 33 zu erreichen. Doch das könnte sich bald ändern.

„Dieser Zustand ist für die vielen Fahrgäste und täglichen Pendler sehr ärgerlich“, findet auch der Bundestagsabgeordnete für den Kreis Heinsberg, Wilfried Oellers. Auf die Situation sei er von vielen Bürgerinnen und Bürgern schon angesprochen worden. „Und dabei kann ich aus eigener Erfahrung die Verärgerung sehr gut nachvollziehen. Genau eine Minute vor Eintreffen des Zuges aus Düsseldorf im Bahnhof Lindern fährt die RB 33 aus dem Selbigen in Richtung Heinsberg davon. Doch nun ist eine Verbesserung dieser misslichen Lage in Sicht“, so Oellers. Er habe an die Betreibergesellschaft der Bahnlinie geschrieben und eine positive Antwort erhalten. Aufgrund der Ausstattung der Linie RE 4 ab 2020 mit deutlich spurtstärkeren RRX-Zügen werde es auf der Strecke von Aachen nach Düsseldorf mit dem internationalen Fahrplanwechsel, der ebenfalls im Jahr 2020 in Kraft trete, eine Zeiteinsparung geben. Die dazugewonnene Zeit führe dazu, dass sowohl aus Richtung Heinsberg in Richtung Düsseldorf, als auch aus Richtung Düsseldorf in Richtung Heinsberg künftig frühere Ankünfte des RE 4 in Lindern, und somit zeitnähere Übereckanschlüsse realisiert werden könnten. Damit würden sich für die Fahrgäste in Lindern in beiden Richtungen deutlich kürzere Wartezeiten ergeben.

Oellers ist nach eigenem Bekunden mit dieser Neuregelung sehr zufrieden: „Ich begrüße es, dass die Nahverkehr Rheinland GmbH sich in langen Gesprächen mit dem Verkehrsverbund Rhein Ruhr einigen konnte, und dabei auch Rücksicht auf die Belange der Reisenden im Kreis genommen hat. Das ist eine gute Nachricht für die Fahrgäste aus dem Kreis Heinsberg.“

(red)