Hückelhoven: Landesregierung stellt Geld für die Schulen zur Verfügung

Hückelhoven: Landesregierung stellt Geld für die Schulen zur Verfügung

Die Landesregierung stellt zusammen mit der NRW Bank in den Jahren 2017 bis 2020 den kommunalen Schulträgern rund zwei Milliarden Euro für die Modernisierung und Sanierung der Schulinfrastruktur zur Verfügung; die Mittel werden individuell auf die Kommunen verteilt.

Die Stadt Hückelhoven erhält aus diesem Programm über drei Jahre hinweg jährlich einen Betrag in Höhe von 1.009.288 Euro. Die Beträge werden der Stadt als Darlehen von der Bank gewährt. Da das Land NRW die Annuität für die Darlehen unmittelbar an die Bank zahlt, entstehen der Stadt durch die Aufnahme der Kredite keine Kosten.

Um an die Kredite zu kommen, müssen die Kommunen ein Konzept vorlegen und vom Rat beschließen lassen, wie und wofür die Mittel in Anspruch genommen werden sollen. Förderungsfähig sind: die Sanierung und Modernisierung von Schulen und den räumlich dazu gehörenden Schulsportanlagen; der Neu- und Umbau der kommunalen Schulinfrastruktur; Maßnahmen in Zusammenhang des Lernens im digitalen Wandel; Grundstücke, die notwendiger Bestandteil eines aktuell anstehenden Investitionsvorhabens sind.

Im Stadtgebiet Hückelhoven soll mit dem Geld nach den Vorstellungen der Verwaltung in den kommenden drei Jahren der Neubau der Grundschule Hilfarth mit 5.750.000 Euro subventioniert werden; 365.000 Euro sollen in die EDV-Verkabelung des Gymnasiums gesteckt werden; für 150.000 Euro soll ein zweiter Rettungsweg an der Grundschule Hückelhoven eingerichtet werden; 85.000 Euro sind für Sanierungsarbeiten der Grundschule in Brachelen, 100.000 Euro für Sanierungsarbeiten am Gymnasium und 130.000 Euro für Sanierungsarbeiten an der Aula vorgesehen.

Der Haupt- und Finanzausschuss gab diesem Konzept einstimmig grünes Licht.

(kalauz)
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