Wegberg: Kunst-Offensive: Treffpunkt für Kunstfreunde

Wegberg: Kunst-Offensive: Treffpunkt für Kunstfreunde

Aus dem jährlichen Veranstaltungsreigen in Wegberg ist die Kunst-Offensive nicht mehr wegzudenken. In diesem Jahr feiert sie mit ihrer zehnten Auflage ein kleines Jubiläum.

Das malerische ehemalige Kloster mit dem schönen Klostergarten in Wegberg wird am letzten August-Wochenende (Samstag, 27. August von 14 bis 19 Uhr und am Sonntag, 28. August von 11 bis 18 Uhr) wieder Treffpunkt für zahlreiche Kunstfreunde aus fern und nah sein.

Seit Februar bereitet die Projektgruppe Kunstoffensive die zehnte Auflage vor: (v.l.) Irene Kamphausen, Franz Richter und Folkmar Pietsch vom Kulturring Wegberg und Manfred Vits vom Stadtmarketing. Foto: Baltes

Teilnehmerzahl verdoppelt

Das habe bei der ersten Auflage im Jahr 2007 auf dem Rathausplatz niemand in der Projektgruppe von Kulturring und Stadtmarketing Wegberg zu hoffen gewagt. Damals sei die Kunst-Offensive ein „Versuch“ gewesen, eine zweitägige Kunstausstellung in Wegberg zu etablieren, erinnert sich der Kulturring-Vorsitzende Folkmar Pietsch an die Anfänge. 16 Künstler seien damals dabei gewesen, mit rund 800 Besuchern habe man angefangen. 2008 konnte die Veranstaltung in das alte Kloster einziehen, und schnell war klar, dass sich diese Räume und der Garten ausgezeichnet für die Präsentation künstlerischer Arbeiten eignen. Die Anzahl der Teilnehmer hat sich inzwischen verdoppelt, die Besucherzahlen kratzen schon mal an der „Zweitausender-Grenze“.

Anlässlich des Jubiläums wartet die Kunstoffensive mit einigen Überraschungen auf. 34 Künstler — so viele wie niemals zuvor — werden zu Gast sein und im Kloster und Klostergarten ihre Werke ausstellen: Malerei und Druckgrafik, Objekte und Fotografie, Bildhauerei und Collagen, Textilkunst und Plastiken sowie Skulpturen aus Eisen und Stein.

Damit sei die Kapazitätsgrenze erreicht, erklärt Folkmar Pietsch von der Projektgruppe Kunstoffensive. „Mehr geht nicht — einfach vom Platz her.“ Als besonderes „Bonbon“ zum Jubiläum gibt es zudem eine Broschüre, in der die Kunstschaffenden sich und ihre Arbeiten vorstellen. Alle 84 Künstler, die sich in den zehn Jahren an der Kunstoffensive beteiligt haben, sind aufgelistet. Eine Fotosammlung ausgestellter Werke, Presseberichte und ein Grußwort von Bürgermeister Michael Stock runden die Broschüre, die für fünf Euro zu erwerben ist, ab. Gestaltet hat die Broschüre ein Mitglied der Projektgruppe Kunstoffensive, der Grafik-Designer Franz Richter.

Noch mehr Musik

Auch das musikalische Unterhaltungsprogramm wurde speziell für das Jubiläum erweitert. Der „Venrather Barde“ Wolfgang Theuerzeit aus Erkelenz wird am Samstagnachmittag von 15 bis 17 Uhr mit Folklore und Mundart im Klostergarten zu Gast sein.

Am Sonntag werden von 11 bis 14.30 Uhr die Harfenklänge von Marianne Cranston unterhalten und von 15 bis 17 Uhr geht es beschwingt mit dem Boundless-Dixieland-Quartet unter der Leitung von Günther Dülpers und Dixieland-Jazz weiter.

„Und weil Kunst hungrig und durstig macht, ist für Herzhaftes vom Grill, erfrischende Getränke, Kaffee und Kuchen gesorgt“, versichert Folkmar Pietsch.