Heinsberg: Kreisgymnasium nun Partner im Projekt „Zukunft durch Innovation.NRW“

Heinsberg: Kreisgymnasium nun Partner im Projekt „Zukunft durch Innovation.NRW“

Neben der Realschule im Klevchen ist nun auch das Heinsberger Kreisgymnasium offiziell Partner des Netzwerks „Zukunft durch Innovation.NRW“, kurz „zdi“ genannt. Michael Schmitz, zuständig für das zdi-Netzwerk Aachen, überbrachte der Schule die Urkunde gemeinsam mit Stefan Huppertz vom Regionalen Bildungsbüro des Kreises Heinsberg, und Axel Wahlen, dem stellvertretenden Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg (WFG).

Im Kreisgymnasium gebe es bereits zahlreiche Aktivitäten im Bereich der Naturwissenschaften, etwa durch die Kooperation mit dem Forschungszentrum Jülich, erklärte Schmitz im Rahmen der kleinen Feierstunde. Dieses Engagement könne durch die Integration in das Netzwerk noch weiter gesteigert werden. „Das setzt eine Marke“, betonte er. Das Kreisgymnasium könne so Leuchtturm sein für andere Schulen. Zugleich zeige dies Unternehmen das Interesse der Schule für eine Kooperation an.

Schwerpunkt im Schulleben

Zuständig für die Aktivitäten des Kreisgymnasiums im Netzwerk sind künftig die beiden Lehrerinnen Dr. Nadine Boymans und Marion Maybaum. Vom zweiten Halbjahr der Stufe 5 bis zum Ende der Stufe 9 gebe es einen naturwissenschaftlichen Projektkurs, erläuterte Marion Maybaum. Themenbereiche, in denen die beiden Lehrerinnen gemeinsam mit Unternehmen arbeiten würden, sind etwa Biotechnologie, Brennstoffzelle, Genetik oder Kunststoffe.

Bei den Schülern, die am Projektkurs der Schule bereits teilgenommen hätten, habe dies in vielen Fällen die Berufswahl gefördert, würdigte Schulleiterin Annegret Krewald das Engagement des Gymnasiums in puncto Naturwissenschaften.

So hätten zum Beispiel vier Schüler an einem Workshop zur Netzwerkprogrammierung des Geilenkirchener Unternehmens CSB teilgenommen, und für zwei von ihnen habe sich dabei auch ihr zukünftiger Berufsweg herauskristallisiert.

Die Mitgliedschaft im zdi-Netzwerk sieht sie als Selbstverpflichtung, diesen Schwerpunkt dauerhaft im Schulleben zu verankern. „Wir wollen dies als beständiges Strukturelement für die Schule aufbauen.“

Während Stefan Huppertz die im Netzwerk aktiven Schulen begleitet, ist Axel Wahlen die Schnittstelle zu den beteiligten Unternehmen. Sie hätten ebenfalls Vorteile durch ihr Engagement, betonte er. So würden sie zum einen schon sehr früh Kontakte zu potenziellen Mitarbeitern knüpfen können. Hinzu komme ihr gesellschaftliches Engagement.