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Parkhaus Ostpromenade: Kostenlos parken bis zum Abriss

Parkhaus Ostpromenade : Kostenlos parken bis zum Abriss

Erkelenz gestaltet seine Innenstadt um. Die Frage, wie und wo geparkt werden kann, ist dabei eine wichtige. Während des Parkhausbaus wird es provisorische Parkplätze geben.

Im Bauausschuss stand der Baubeschluss des neuen Parkhauses an der Ostpromenade auf der Tagesordnung. Die Maßnahme war im Rahmen des integrierten Handlungskonzeptes Erkelenz 2030 (InHK) beschlossen worden. Entsprechende Mittel wurden im aktuellen Haushalt eingeplant. Vor dem Hintergrund der weiteren Maßnahmen im Rahmen des InHK soll die Fertigstellung des neuen Mobilitäts-Hubs im kommenden Jahr erfolgen.

Das vorhandene Parkhaus an der Ostpromenade muss für diese Maßnahme weichen. Deshalb wird der gebührenpflichtige Betrieb am 30. November eingestellt. Bis zum Abriss in Januar 2023 kann dort weiterhin gebührenfrei geparkt werden, hieß es in der entsprechenden Sitzungsvorlage.

Der Umbau an der Ostpromenade sei neben der Umgestaltung der Plätze ein „wesentliches Schlüsselprojekt“ zum Erreichen der Mobilitätsziele. Die beiden in der Machbarkeitsstudie entwickelten „Bausteine“ Parkhaus und Mobilitätsstation werden in der neuen Planung zu einem Gebäude zusammengeführt.

Der vorerst freibleibende Grundstücksteil könne zu einem späteren Zeitpunkt überplant werden und war nicht Gegenstand des Baubeschlusses auf der Tagesordnung. Zukünftig soll es an der Ostpromenade mehr Parkraum geben. Die Planung geht von 182 Stellplätzen für Kraftfahrzeuge und rund 130 Fahrradstellplätzen aus. Die oberen Parkebenen werden barrierefrei mit dem Aufzug erreichbar sein. Dazu kommt eine barrierefreie Haltestelle für die Anbindung an den ÖPNV, das Dach wird begrünt und der eigene Strombedarf mittels Photovoltaik gedeckt.

Insgesamt hat die Stadt Haushaltsmittel in Höhe von rund 4,2 Millionen Euro netto eingestellt.

Im direkten Zusammenhang mit der Maßnahme stand auch der Beschluss zur provisorischen Erweiterung der Stellfläche für PKW auf dem Burgparkplatz, Dr.-Josef-Hahn-Platz. Rund 25 zusätzliche Parkplätze sollen auf dem nichtbefestigten Teil des Platzes provisorisch angelegt werden.

Um regelkonformes Parken zu ermöglichen, werden die Stellplätze entsprechend markiert und durch Gitter so abgetrennt werden, dass die fußläufige Verbindung zum Ziegelweiher bestehen bleibt.

Sobald die neue Mobilstation an der Ostpromenade ihren Betrieb aufnehmen kann, werden die Parkplätze wieder zurückgebaut.