Hückelhoven-Hilfarth: Knallgelbe Quitscheentchen schwimmen um die Wette

Hückelhoven-Hilfarth: Knallgelbe Quitscheentchen schwimmen um die Wette

Es war das erwartete große „Event“, das inzwischen traditionelle Entenrennen auf der Rur, vor Jahren aus einer Idee aus den Reihen der Hilfarther St.-Marien-Schützenbruderschaft ins Leben gerufen. So hatte die Veranstaltung auch diesmal wieder Volksfestcharakter, was die Verantwortlichen der heimischen Bruderschaft sicherlich gefreut haben dürfte.

Auf dem Parkplatz von Sodekamp/Dohmen hatten die Schützenbrüder am Pfingstmontag so manche Stärkung an Imbiss- und Getränkeständen bereit, um den Besuchern den Aufenthalt zu verschönern. Im Vorfeld hatten die Besucherinnen und Besucher die kleinen, gelben Plastikenten für einen Euro erwerben und registrieren können. Diese wurden dann zu zwei Läufen mit einem Bagger flussaufwärts gebracht, dort ausgekippt, um ihre Reise in der Rur mit Hilfe der Strömung in Richtung Rurbrücke anzutreten.

Die Besucher fieberten einer glücklichen Reise ihrer Enten entgegen und verzweifelten zusehends, strandeten Plastikenten unglücklicherweise am Rand der Rur. Es könnten ja ihre Enten gewesen sein. Viele Schaulustige verfolgten die Enten auf dem Fahrrad oder im Verlauf eines ausgedehnten Spaziergangs am Rande der Rur. Am Zielort neben dem Parkplatz Sodekamp war eine Barriere aufgebaut worden, wo fleißige Helfer die angekommenen Enten in Empfang nahmen und ihre Nummern registrierten.

Die ersten zehn Entenbesitzer konnten sich danach über stattliche Geldpreise freuen. Insgesamt wurden von den Verantwortlichen der Bruderschaft jeweils 500 Euro für jedes der beiden Rennen ausgeschüttet.

(koe)