Wegberg: Kitas in Wegberg sollen ausgebaut werden

Wegberg : Kitas in Wegberg sollen ausgebaut werden

Kindergartenplätze sind rar in Wegberg, obwohl es momentan 14 Kindertageseinrichtungen im Stadtgebiet gibt, darunter drei städtische Kitas in Arsbeck, Klinkum und Merbeck. Drei Erweiterungsmaßnahmen sind in der Mühlenstadt geplant. In Rath-Anhoven kommt eine vierte Gruppe mit 20 Plätzen hinzu, auch in Beeck soll die Einrichtung einer vierten Gruppe zehn zusätzliche Plätze schaffen.

Im „Rabennest“ in Harbeck werden die Container durch einen Erweiterungsbau ersetzt. Damit werden zwar keine neuen Plätze geschaffen, aber 20 Plätze dauerhaft etabliert.

Im Katholischen Kindergarten St. Vincentius Beeck ist die Erweiterung um eine vierte Gruppe geplant. Dadurch sollen zehn zusätzliche Plätze entstehen.

Verantwortlich für ein bedarfsdeckendes Angebot ist das Kreisjugendamt, das den Neubau einer viergruppigen Kita in Wegberg plant. Denn 130 Plätze fehlen immer noch. Ein potenzieller Betreiber der Kita ist bereits gefunden, das Gebäude soll von einem Investor gebaut werden. Für diesen Neubau hatte die Stadtverwaltung ein 1500 Quadratmeter großes Grundstück in Wegberg „Im Forst“ angeboten, das aber als zu klein abgelehnt wurde.

Gesucht werde ein Grundstück mit 2500 Quadratmetern im Innenring. Es soll nicht nur Platz für eine viergruppige Kita bieten, sondern auch eine Ausbaureserve für zwei weitere Gruppen. Ein Grundstück dieser Größenordnung sei aber innerhalb des Grenzlandringes schwer zu finden. Zumal ein sofort bebaubares Grundstück erforderlich ist, um die Inbetriebnahme der neuen Kita am 1. August 2019 realisieren zu können.

Die Verwaltung suche nach Grundstücken, führe Sondierungsgespräche mit Eigentümern und befinde sich in Kontakt mit dem Investor. Neben diesen Planungen soll die Praxis der zulässigen Mehrbelegung zunächst beibehalten werden. Mittelfristig sei über diese Maßnahmen hinaus jedoch eine weitere viergruppe Kita im Stadtgebiet erforderlich.

Diese wäre nach Angabe des Kreisjugendamtes auch außerhalb des Grenzlandringes im Bereich Dalheim-Arsbeck-Merbeck denkbar. Auch hier will die Verwaltung bei der Suche nach Grundstücken behilflich sein. Zudem soll die Erweiterung vorhandener Kitas geprüft werden.