Kirmes der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Dremmen

Kirmes in Dremmen : Festliches Spektakel mit Musik und Überraschungen

Schon Tage vor der traditionellen Kirmes der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Dremmen hatte Schützenkönig Guido Gisbertz leichtes Nervenflattern. Die Vorbereitungszeit in Dremmen ist nämlich stets von kurzer Dauer.

Erst am Vatertag hatte der Schützenbruder den Holzvogel von der Stange geholt – und rund zehn Tage später stand die Kirmes auf dem Programm.

Aber schon beim Schmücken der Falderstraße zur Königsallee durch die Nachbarschaft mit zahlreichen Maibäumen war das Nervenkostüm wieder in Ordnung und die Vorfreunde riesig. Und am ersten Abend ging es im Festzelt bereits mächtig rund. Die Kult-Coverband „Die Toten Ärzte“ aus dem hohen Norden sorgte für ein riesiges Musikspektakel und begeisterte Jung und Alt. Das Festzelt platzte aus allen Nähten.

Tags drauf zog das Königspaar Guido Gisbertz mit Tochter Sarah alle Blicke auf sich, der Königsball am Abend bot weitere allerbeste Kirmesstimmung bei bestem Besuch.

Die großen Festzüge am Sonntag und Montag sorgten für weiteren Glanz in Dremmen. Am Montag wurde zudem die Schützenbruderschaft St. Matthäus Patern mit ihren Majestäten begrüßt. Präses Jürgen Fritsch ist gleichzeitig auch Schützenpräses in Pattern, hier scheint eine neue Schützenfreundschaft geboren. Am Kirmesmontag gab es kleine Ansteckrosen für die Schützenbrüder und auch für die Gäste aus Pattern – dies brachte weiteren Glanz.

Das Trommler- und Pfeiferkorps spielte nicht nur in den Festzügen auf, auch am Königshaus gab es zu Ehren des Königspaares ein musikalisches Ständchen. Waren vor dem Königshaus am Sonntag und Montag jeweils schon viele Kirmesgäste gesehen worden, so wurden die beiden Paraden auf der Sebastianusstraße nach den Festzügen traditionell zum Zuschauermagneten. Allerdings musste der Festzug am Montag wegen eines heftigen Regenschauers unterbrochen und das nahe Festzelt aufgesucht werden, anschließend konnte der Umzug fortgesetzt und die Parade wie gewohnt durchgeführt werden. Als Überraschung für den König wurde im dritten Durchgang eine Fahne des 1. FC Köln mitgetragen, und die Jungschützen und die Frauengruppe waren in Anspielung auf die berufliche Tätigkeit des Schützenkönigs in Maler-Overalls geschlüpft.

Zur Freude der Dremmener Schützenbruderschaft konnte das Goldkönigspaar aus dem Jahre 1969 mit Werner und Renate Hermanns begrüßt werden, darüber hinaus ein Silberkönigspaar aus 1994 mit Wilhelm und Heidi Mülstroh.

Mehr von Aachener Zeitung