Heinsberg-Oberbruch: Kings Of Floyd liefern perfekte Songs mit Klanggewalt ab

Heinsberg-Oberbruch: Kings Of Floyd liefern perfekte Songs mit Klanggewalt ab

Der erste Akkord hallte durch die gut besuchte Festhalle. Die Licht- und Lasershow verwandelte den Bühnenbereich sofort in einen stimmigen Raum, in dessen Mitte eine große, runde Leinwand thronte, auf welcher ohne Unterlass Bild- und Filmsequenzen abgespielt wurden. Als Kings Of Floyd, eine Coverband mit Songs der berühmten Band Pink Floyd, nach dem Intro zu „Shine on you crazy diamond“ die gesamte Klanggewalt auf die noch verhalten wirkenden Zuschauer einwirken ließ, gab es keine Zweifel mehr an der Professionalität der sieben Musiker auf der Bühne.

Einen Hit nach dem anderen, von „Money“ über „Dark side of the moon“ bis hin zu „Another brick in the wall“, spielte die Band, immer von einer perfekt abgestimmten Licht- und Videoshow begleitet. Schon bald hielt es die Zuhörer nicht mehr auf den Stühlen, im hinteren Teil der Halle wurde getanzt.

Nach einer kurzen Unterbrechung ging es dann mit „One of these days“ weiter. „Als der Gitarrist Maurus Fischer mich anrief und fragte, ob ich bei dem Projekt mitmachen möchte, hab ich keine Sekunde gezögert“, so Mark Gillespie aus Manchester, Sänger und Rhythmusgitarrist der Band. Er habe in seiner College-Zeit jeden Tag auf dem Weg zur Schule und zurück jeweils eine Stunde lang über seine Kopfhörer Pink Floyd rauf und runter gehört. Er brauche keinen Text oder andere Hilfen, es sei alles in seinem Kopf.

Dass die gesamte Band aus eingefleischten Pink-Floyd-Fans besteht, war nicht zu überhören. Als die Background-Sängerin. Lucy Wende das berühmte Solo zu „Great gig in the sky“ sang, war das Publikum von der Stimmgewalt der Niederländerin regelrecht gefesselt und feierte die Sängerin mit einem nicht enden wollenden Applaus. Das war nur einer der vielen besonderen Momente des Abends. An den Keyboards glänzte Jürgen Magdziak, am Bass Hans Maahn, am Schlagzeug Berni Bovens und am Saxofon Bernd Winterschladen.

Das Publikum ließ die Band nach 21 gespielten Liedern unter frenetischem Beifall nur kurz von der Bühne gehen, bevor die Musiker den Zugabe-Rufen der Zuschauer folgten und nochmal 20 Minuten alles gaben. Unter Ovationen verließen die Musiker dann endgültig die Bühne. Den Zuschauer war anzumerken, dass sie an diesem Abend von den Kings Of Floyd perfekt in den Bann des unverwechselbaren Musikstils von Pink Floyd gezogen worden waren.

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