Hückelhoven-Doveren: Kindermusical: Applaus für die rockige Reise

Hückelhoven-Doveren : Kindermusical: Applaus für die rockige Reise

„Leben im All — gibt es das?“ 30 Grundschulkinder der Johann-Holzapfel-Schule hatten sich mit dieser Frage intensiv beschäftigt, bevor sie jetzt eine rockige Reise durch die Galaxie antraten. Schulleiterin Heike Ladleif freute sich am Ende der Aufführung des Musicals über den tosenden Beifall der Eltern, Großeltern, Freunde und Geschwister, die die Grundschulkinder auf ihrer fantastischen Reise in die Vergangenheit begleitet hatten.

Für alle Akteure der Musical-AG gab es ein kleines Präsent und für Ulrike Minkenberg, die monatelang mit den Kindern das Musical „Leben im All“ geprobt hatte, einen riesigen Blumenstrauß.

„Im Himmel ist die Hölle los“ sangen die Kinder des Sternenchores in ihrem ersten Song. Aber die sechs Sternschnuppen schreckte das nicht, ihnen war alles schnuppe und sie alberten vergnügt herum. Nur vor dem bösen schwarzen Loch, gespielt von Julius Netten, mussten sie sich in Acht nehmen. Es ist unerwünscht in der Galaxie, weil es die Sterne verspeist.

Als Opa Galaxos erlischt, sind alle Sterne traurig, doch zum Abschied bekommt jeder Planet von ihm noch ein Geschenk. Pluto, der Kleinste, erhält eine Kristallkugel, mit der man in die Zukunft schauen kann. Diese wird ihm aber vom bösen schwarzen Loch sofort wieder entrissen.

Jetzt muss ein Plan geschmiedet werden, die Kugel zurückzubekommen. Dieser Inhalt der rockigen und fantastischen Reise durch das All faszinierte die Zuschauer, unter ihnen die stellvertretende Bürgermeisterin Andrea Axer und Stadtbeigeordneter Helmut Holländer.

Große Motivation

Die große Resonanz auf die ausverkaufte Aufführung dürfte die gesamte Schülerschaft und Ulrike Minkenberg motiviert haben, weitere Aufführungen in der Zukunft in Angriff zu nehmen. Heike Ladleif knüpfte an die Tradition der Aufführungen mit ihrer Feststellung an: „Wenn man die Begeisterung der kleinen Schauspieler sieht, vergisst man schnell, wie viel Arbeit und Koordination hinter den Kulissen nötig ist, um zweimal im Schuljahr eine solche Veranstaltung auf die Beine zu stellen.“

In diesem Zusammenhang richtete sie nicht nur Dankesworte an die 30 Akteure auf der Bühne, sondern auch an die Schüler, die für das Bühnenbild eifrig Sterne und Planeten gebastelt hatten, und an die Elterngruppe, die in mühevoller Kleinarbeit die Kostüme der Darsteller genäht hatte.

(koe)
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