Hückelhoven-Baal: KG Eierköpp: Damen schwingen in Baal bald ihr Zepter

Hückelhoven-Baal: KG Eierköpp: Damen schwingen in Baal bald ihr Zepter

Die KG Eierköpp startet mit einer Neuheit in die kommende Session. Denn erstmals werden die Baaler Jecken von einem weiblichen Dreigestirn angeführt. Vorgestellt wurde es beim Sommernachtsfest, zu dem die Eierköpp auf den Pastor-Bauer-Platz eingeladen hatten.

Auch wenn die Konstellation neu ist, verfügen zumindest zwei der drei Tollitäten über entsprechende Erfahrung. So war Prinzessin Helga Klotz schon vor drei Jahren an der Seite ihres Gatten dabei, während Jungfrau Ulrike Schröder vor 23 Jahren auch schon als Prinzessin angetreten war. Eine Premiere ist es für Bauer Silvia Müller, die bisher noch nicht in anderer Funktion karnevalistisch in Erscheinung getreten war.

„Die Idee ist aus einer Sektlaune heraus entstanden“, erklärte die zukünftige Prinzessin Helga. Ohne ihre beiden Mitstreiterinnen hätte sie sich sicher nicht dazu durchgerungen. Mit den beiden Freundinnen an der Seite — und nachdem geklärt war, wer das schwere Prinzessinnenkleid tragen muss — stand die Entscheidung unumstößlich.

Auch Ehegatte Mario, der schon mit ihr gemeinsam das närrische Zepter geschwungen hat, unterstütze sie bei der Entscheidung. Er selbst wird sich in der kommenden Session wieder mit dem Herrenballett auf der Bühne stehen. Unterstützt wird das Damendreigestirn tatkräftig von Andrea Schüller als Vergnügungsministerin und Gabi Schneisgen als Finanzministerin.

Neu beim Sommernachtsfest war auch das Spiel „Flunkyball“, mit der sich die Gäste vergnügten, bis das Dreigestirn vorgestellt wurde. Dabei geht es um Geschicklichkeit, denn es gilt, eine Flasche mit dem Ball umzuwerfen und dann so schnell wie möglich ein Bier zu trinken, während die gegnerische Mannschaft die Flasche aufstellt. Dementsprechend sind Standfestigkeit beim Bierkonsum und Treffsicherheit beim Werfen Voraussetzungen, um beim Flunkyball eine gute Figur zu machen.

Die drei designierten Tollitäten hielten sich bei dieser Sportart aber wohlweislich zurück und schauten dem sportlichen Treiben aus sicherer Entfernung zu.