Kaninchenausstellung in Karken bringt gute Leistungen hervor

Vom Deutschen Riesen bis zum Löwenköpfchen : Kaninchenzuchtvereins Karken freut sich über zahlreiche Besucher

Nach dem großen Erfolg bei der Premiere freuten sich die Mitglieder des Kaninchenzuchtvereins R355 Karken auch dieses Mal wieder über zahlreiche Besucher bei ihrer Kaninchenschau in der Bürgerhalle.

Die weiteste Anreise hatten dabei Mitglieder des Kaninchenzuchtvereins Malopolski Klub, die über mehr als 1200 Kilometer aus Zakopane in Polen angereist waren.Vom Deutschen Riesen bis zum Löwenköpfchen war auch dieses Mal wieder alles dabei, verwies Vorsitzender Peter Schwartzmanns in seiner Begrüßung auf die Bandbreite der ausgestellten Tiere. Vor allem Mitglied Heinz Thos dankte er für die herbstliche Ausschmückung der Schau, darüber hinaus den Preisrichtern Ralf Kremer und Wilfried Lutz aus Mönchengladbach für ihre tiergerechte Bewertung.

„Ich wurde schon in meiner frühen Kindheit durch die Aktivitäten der damaligen Zuchtgemeinschaft Kremers in die Geheimnisse der Kaninchenzucht eingeweiht“, erklärte Guido Kremers in seiner Ansprache als Schirmherr. Einige Jahre sei er sogar als Jungzüchter im Verein aktiv gewesen, aber nie über „die Rolle als Wassergeber“ hinausgewachsen, ergänzte er dazu in seinem Grußwort im Ausstellungskatalog. Dabei schmunzelte er Leo und Paul Kremers zu, beide seine Onkel.

Die Kaninchenausstellung sei der Mittelpunkt des Vereinslebens, der Verein selbst zudem „ein wertvolles Mitglied der Ortsgemeinschaft“, fuhr er in seiner Ansprache fort. „Die Mitglieder sind bei vielen Gelegenheiten im örtlichen Vereinsleben aktiv und stellen damit einen wichtigen Bestandteil des Vereinslebens in unserem Ort dar.“

Der erste Sammlungspreis der Schau ging an Peter Schwartzmanns mit 387 Punkten für seine kastanienbraunen Lothringer. Auf Platz zwei kam Paul Kremers mit seinen Hasen rotbraun (386,5), auf Platz drei Heinz Thos mit Kleinsilber schwarz (385,5). Vereinsmeister wurde Leo Kremers mit Wiener blau (388,5) Er stellt zugleich den besten Rammler (97,5) und wurde dafür vom Kreisverbandsvorsitzenden Norbert Mertens mit der Landesverbandsmedaille ausgezeichnet. Platz zwei bei der Vereinsmeisterschaft belegte Walter Laprell mit Wiener weiß (388) und der besten Häsin (97,5). Dritter bei der Vereinsmeisterschaft wurde Frank Thederahn mit Wiener grau (387). Das beste Jungtier stellte Johann Schwartzmanns mit einem Deilenaar (8,7), das beste Alttier Peter Schwartzmanns mit einem kastanienbraunen Lothringer (96).

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