Kabarettabend mit Eva Eiselt: Vielleicht wird alles vielleichter

Kabarett : Eva Eiselt begeistert mit kritischen Tönen und Lokalkolorit

Erstmals war das Frauen-Kabarett der Stabsstelle Chancengleichheit für Frauen und Männer des Kreises Heinsberg im großen Saal der Oberbrucher Festhalle zu Gast. Auf der Bühne stand Kabarettistin Eva Eiselt, die das Programm „Vielleicht wird alles vielleichter — Eine Frau spielt sich um Kopf und Fragen“ mitgebracht hatte.

Die Gleichstellungsbeauftragte Anneliese Wellens und ihre Stellvertreterin Petra Büschgens freuten sich in ihrer Begrüßung sehr, dass nicht nur Frauen, sondern auch Männer ihrer Einladung gefolgt waren.

Beide Geschlechter hatten ihren Spaß beim Programm „Vielleicht wird alles vielleichter — Eine Frau spielt sich um Kopf und Fragen“. Kabarettistin Eva Eiselt produzierte erst einmal jede Menge Lokalkolorit, als sie mit den beiden Technikern von der IG Oberbruch 2020 rumschäkerte und dann davon berichtete, wie sie sich verfahren und schon in den Niederlanden gelandet war. Über „Hastenrath, Kreuzrath und Waldschrat, das ist kurz vor Hausrat“ habe sie es dann bis nach Uetterath geschafft, erzählte sie, und dort sei dann ihr Auto kaputt gegangen.

Zu Fuß mit Autoatlas und Falkplan habe sie es über „Kirchenhoven, schöne Hundehütte hat der Landrat da gebaut fürs Tierheim“, endlich bis in die Festhalle geschafft.

Kritische Töne

Sie kam schnell mit dem Publikum ins Gespräch und überzeugte auch in unterschiedlichen Dialekten und mit ihrer Sprachgewandtheit, als sie beispielsweise mithilfe abgewandelter Politikernamen auch kritische Töne anschlug. Wie aktuell sie ihr Programm hält, zeigte sie in der Saunanummer, als sie über dem Aufguss mit Zweigen aus dem Hambacher Forst herumwedelte.

Einen angetrunkenen Partygast spielte sie ebenso authentisch wie einen Baum. „Ich bin eine Eiche, und wenn ich mal abgeholzt werde, will ich eine Kölsch-Theke werden“, erklärte sie und fügte, wieder ganz kritisch, hinzu: „Manche umhäkeln uns. Da fragt man sich doch, wer mehr Holz im Kopp hat!“

Das Publikum ging begeistert mit und großer Applaus war ihr am Ende des Abends gewiss.