Heinsberg - JVA Heinsberg: Blick hinter Schloss und Riegel

JVA Heinsberg: Blick hinter Schloss und Riegel

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Wie eine Stadt in der Stadt: Das imposante Gelände der JVA Heinsberg umfasst insgesamt über 123.000 Quadratmeter.

Heinsberg. Sie gilt als die modernste Jugendstrafanstalt in ganz Deutschland und jetzt feiert sie in Heinsberg ein rundes Jubiläum. Seit mittlerweile 40 Jahren ist die Justizvollzugsanstalt (JVA) Heinsberg in der Kreisstadt beheimatet. Um der Bevölkerung einmal zu zeigen, was sich tagtäglich hinter den meterhohen Betonmauern abspielt, lädt die Anstaltsleitung für Sonntag, den 7. Oktober, zu einem Tag der offenen Tür ein.

Unter dem Motto „Ein Blick hinter Schloss und Riegel“ wird sich an diesem Tag für interessierte Besucher von 10 bis 17 Uhr eine völlig neue Welt erschließen. Unter anderem können die Wohngruppen der Gefangenen besichtigt werden, ebenso wie die Arbeits- und Ausbildungsbetriebe oder die Schuleinrichtungen.

Auch über das Prozedere bei Gefangenentransporten werden die Besucher informiert. Und die Anstaltsküche kann ebenfalls in Augenschein genommen werden. Ferner dürfte die Gäste sicher interessieren, wie die Gefangenen ihre Freizeit hinter Gittern verbringen.

1973 Baubeginn

Diese Justizvollzugsanstalt für jugendliche männliche Straftäter wurde in ihrem ursprünglichen ­Zuschnitt in den Jahren 1973 bis 1978 erbaut.

Die Anstalt erstreckt sich mittlerweile über 124.086 Quadratmeter, von denen sich 100.388 Quadratmeter innerhalb der Umwehrungsmauer befinden.

Die letzte Erweiterung wurde im Jahr 2014 beendet. In den neun Hafthäusern ist Platz für bis zu 566 Häftlinge. Die durchschnittliche Verweildauer der verurteilten Strafgefangenen liegt bei etwa elf Monaten. In der Untersuchungshaft verbringen die Jugendlichen durchschnittlich bis zu zwei Monate. Die Insassen sind zwischen 14 und 24 Jahre alt.

 

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