Wegberg: Jungschützen feiern zwei Tage in Wegberg

Wegberg: Jungschützen feiern zwei Tage in Wegberg

Zwei Tage lang, am 17. und 18. Juni, will der Bund der St.-Sebastianus-Schützenjugend (BdSJ) im Diözesanverband Aachen mit den Diözesanjungschützentagen (DiJuTa) 2017 „die Mühlenstadt zur Schützenstadt“ machen.

Das haben sich Diözesanjungschützenmeister Michael Dickmeis und der Projektleiter der Veranstaltung Lucas Ernstberger fest vorgenommen. Rund um das Haus St. Georg (Mühltalweg 7) wartet ein vielfältiges Aktions- und Begegnungsprogramm für alle Altersgruppen auf interessierte Gäste. Ein öffentlicher Holzvogelschuss zur Ermittlung der Diözesanmajestäten, Jugendmesse, Festzug und Fahnenschwenkermeisterschaft gehören ebenso dazu wie Hüpfburg und Water Walking Balls, Menschenkicker und Dosenwerfen, Kinderkino und Lagerfeuerrunde.

Für die zünftige Party sorgt DJ Ben Wegungsmelder. Am Samstag, 17. Juni, startet die Veranstaltung um 10 Uhr mit den Wettkämpfen im Schießen und Fahnenschwenken, das Aktionsprogramm mit Spiel und Spaß beginnt um 12 Uhr. Um 14 Uhr erfolgt die offizielle Eröffnung (Podium Festplatz) und ab 19 Uhr rollt ein vielfältiges Abendprogramm für alle Altersgruppen an. Der Sonntag, 18. Juni, beginnt mit der Jugendmesse in der Pfarrkirche Sankt Peter und Paul in Wegberg, daran schließt sich der Festzug durch Wegberg an. Mit mehr als tausend Festzugteilnehmern rechnen die Ausrichter.

Um 12.30 Uhr starten am Haus St. Georg die Mannschaftswettkämpfe im Fahnenschwenken, zeitgleich beginnt auch das Aktionsprogramm, das keine Langeweile aufkommen lässt. Um 14 Uhr beginnt das Diözesanschülerprinzenschießen und Diözesanprinzenschießen mit anschließender Siegerehrung. 300 Teilnehmer seien für das Zeltlager rund um das Haus St. Georg angemeldet und in den vergangen Jahren nahmen an den Diözesanjungschützentagen bis zu 2000 Tagesgäste teil.

„Alt und Jung sind eingeladen, nicht nur Schützen. Wir wollen uns treffen und Spaß haben“, betont Michael Dickmeis. Zudem sei das Programm besonders familienfreundlich — ein Wochenende der besonderen Art.

„Erstmalig und einmalig“ richtet der BdSJ Aachen die Diözesanjungschützentage selber aus. Die DiJuTa gibt es bereits seit 1979 und wurden bisher immer von einer einzelnen Bruderschaft, von Zusammenschlüssen oder Bezirksverbänden ausgerichtet. In diesem Jahr fand sich kein Ausrichter. „Das hat vielfältige Gründe: hohe Sicherheitsauflagen für Großveranstaltungen, fehlende Manpower, Schwierigkeiten mit den Kommunen“, erklärt Michael Dickmeis.

Ausgefallen wären sie also fast, die DiJuTa, und das haben die Veranstalter zum Motto erhoben: „Ausgefallen?!“ Damit wollen sie „ein bisschen provozieren“, sagt Michael Dickmeis, aber auch den Sinn von „nicht stattfindend“ in „besonders“ verschieben. Voll des Lobes sind die Beteiligten für die Zusammenarbeit mit der Stadt Wegberg, die unbürokratisch und schnell gewesen sei, „ein leichtes und schnelles Miteinander“.

Urkunden hatten sie deshalb mitgebracht als Dankeschön, sowohl für die Stadt Wegberg als Kommune, als auch für Bürgermeister Michael Stock persönlich, der die Schirmherrschaft über die Diözesanschützentage 2017 in Wegberg übernommen hat.

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