Dekanatsjungschützentag: Jungschützen beweisen ihre Zielsicherheit

Dekanatsjungschützentag : Jungschützen beweisen ihre Zielsicherheit

Mit einer feierlichen heiligen Messe in der Pfarrkirche wurde der Jungschützentag im Dekanat Gangelt-Selfkant gestartet. Hier wurde traditionell das Dekanatsjugendkreuz im feierlichen Rahmen an die St.-Sebastanius-Schützen Tüddern übergeben.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Westzipfelhalle folgten die Wettbewerbe sowie zahlreichen Aktivitäten. Dabei standen Schießwettbewerbe im Mittelpunkt und die Jugend war mit Elan und Begeisterung am Start. Der kleine Nachwuchs ermittelte auf der Scatt-Anlage seine Sieger, hier war der Andrang bei den Schützenbambinos riesengroß.

Gastgeber St. Sebastianus Tüddern hatte seine Mannschaft mobilisiert und war ein würdiger Gastgeber, zahlreiche Aktivitäten waren im Angebot und sorgten dafür, dass keine Langeweile aufkam. Zur Freude der Jugend lockte dieser Jungschützentag auch die Senioren an, die ihnen so das „Wir-Gefühl“ vermittelten.

Der GS-Cup (Gangelt-Selfkant) wurde von dem verstorbenen Dekanatsbundesmeister Ludwig Kaprot ins Leben gerufen, dieser Wettbewerb mit einem Seniorenschützen-Titel und zwei Jungschützen-Titeln sorgt immer wieder für Spannung.

In diesem Jahr war die Familie von Ameln besonders erfolgreich. Franz-Josef, Lennart und Louisa von Ameln von der gastgebenden St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Tüddern hielten den großen Cup in Tüddern.

Bei der Siegerehrung wurde ganz herzlich Ehrendekanatsbundesmeister Heinrich Aretz begrüßt, der Stammgast und ein Freund dieser Jungschützentage ist. Er bat jede Siegerin und jeden Sieger nach der Preisverleihung durch Dekanatsjungschützenmeister Sebastian Weis und Dekanatsbundesmeister Norbert Küppers sowie dem Dekanatsschießmeisterteam mit Peter Gerlach, Karl-Heinz Welter und Sarah Kist zu sich und fand immer persönliche Worte.

Die Spannung der Sieger war groß. Es wurde nicht vorher nicht verraten, wer denn nun die Majestätswürde für sich beanspruchen konnte. Und so war der Jubel riesengroß bei den Haverter Schützen, als Johannes Alberts zum neuen Dekanatsschülerprinz ernannt wurde. Das Ergebnis war denkbar knapp. Sein Konkurrent Maverick Plum aus Breberen hatte ebenfalls 29 von 30 Ringen getroffen. Die Jury musste das Schussbild exakt auswerten. Alberts lag hauchdünn vorne, Plum wurde Zweiter. Die Breberener Jungschützen, die auch in großer Zahl vertreten waren, konnten sich dann aber mit Michelle Jäger freuen, die neue Dekanatsprinzessin wurde. Lars Kelleners aus Tüddern wurde stellvertretender Dekanatsjugendprinz.