Erkelenz: Junges Paar als Handyräuber: Kinder mit Schirm geschlagen

Erkelenz: Junges Paar als Handyräuber: Kinder mit Schirm geschlagen

Drei Kinder sind am Dienstagnachmittag in Erkelenz Opfer eines versuchten Straßenraubs geworden. Die vermutlich jugendlichen Täter konnten fliehen, nachdem sie ihre Opfer mit einem Schirm attackiert hatten. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Auf einer Fußgängerbrücke über die Düsseldorfer Straße am Von-Bismich-Weg-Neu waren die drei Kinder unterwegs, als sich der Vorfall gegen 16.50 Uhr ereignete. Ein junges Paar spracht die Neun- und Zehnjährigen an. Sie beleidigten eines der Kinder und forderten es zur Herausgabe seines Handys auf. Als das Kind aus Angst stehen blieb, versuchte der Mann das Mobiltelefon aus der Jackentasche des Kindes zu ziehen.

Das Mädchen wehrte sich jedoch und schlug dem Mann die Hand weg. Daraufhin schlug dieser mit einem Regenschirm nach den beiden anderen Kindern. Ein Junge versuchte mit seinem Roller dem Schlag auszuweichen, stürzte dabei zu Boden und verletzte sich. Das dritte Kind traf der Schlag am Schienbein.

Anschließend flüchteten die Täter über einen Weg, der parallel der Düsseldorfer Straße in Richtung Neuhaus verläuft. Der zu Boden gestürzte Junge musste nach dem Vorfall von einem Arzt ambulant behandelt werden.

Die Kinder konnten beide Personen beschreiben. Der männliche Täter war 16 bis 18 Jahre alt, schlank und hatte kurze, schwarze Haare. Er trug eine schwarze Jeans, eine schwarze Jacke sowie ein schwarze Base Cap auf dem Kopf. Er hatte einen Regenschirm bei sich, mit dem er nach den Kindern schlug.

Seine Begleiterin war ebenfalls 16 bis 18 Jahre alt und schlank. Sie hatte lange Haare, die oben braun waren und nach unten hin immer blonder wurden. Sie war ebenfalls schwarz gekleidet.

Zeugen, die Hinweise auf die Identität der beiden Täter machen können oder Beobachtungen gemacht haben, die mit der Tat in Zusammenhang stehen könnten, werden gebeten, sich zu melden. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat der Polizei in Erkelenz unter 02452/920-0 entgegen.

(red/pol)
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