Heinsberg-Uetterath: Johannes Holthausen zeigt Eindrücke von Reisen in Uetterath

Heinsberg-Uetterath: Johannes Holthausen zeigt Eindrücke von Reisen in Uetterath

„Ich bin noch auf der Suche nach meinem Weg“, sagte der Künstler bei seinem Rundgang durch die Ausstellung. Der Maler Johannes Holthausen hat auf seinem Weg gleichwohl schon Beachtliches zustande gebracht. Er sammelte bei vielen Reisen Eindrücke, die sich in seinen Bildern widerspiegeln.

Das zeigt sich unter anderem bei seinem Bild der Apostel-Berge in Südafrika — ein Werk, das viele Besucher beeindruckte. Aber auch eigene Fantasien und Ideen setzte der Künstler um.

An einem Bild blieben viele Besucher fragend stehen: Es war das Bild, das ein geteiltes Gesicht zeigte. „Das gesamte Gesicht ist aufgeteilt und nicht da, dennoch ist Leben im Gesicht“, beschrieb Holthausen seine Vision.

Erstes Bild 1981 gemalt

Johannes Holthausen wurde seine malerische Begabung in die Wiege gelegt. Seine Familie ist künstlerisch aktiv. Mit Freunden zog Holthausen einst durch die Weltgeschichte auf der Suche nach einem Weg und entdeckte dann seine Leidenschaft.

Sein erstes Bild aus dem Jahr 1981 pflegt er wie einen Schatz, trotz vieler Angebote hat er es nie verkauft. „Ich bin ein Wanderer durch die Stile der Malerei. Habe auch jahrelang viel Musik gemacht und war sehr experimentierfreudig, ich habe viele Instrumente gespielt, war auch dabei stets auf der Suche. Ich bin nicht der klassische Künstler, ich bin noch auf der Suche nach meinem Weg“, sagte Johannes Holthausen.

(agsb)
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