Erkelenz-Immerath (neu): „Jeckelenz“: Die etwas andere Damensitzung

Erkelenz-Immerath (neu): „Jeckelenz“: Die etwas andere Damensitzung

Mit der zweiten Auflage von „Jeckelenz“ zeigten die Immerather „jecken Mädche“, wie Brauchtum und moderner Karneval unter einen Hut beziehungsweise in einen Saal passen. Der neue Kaisersaal war mit über 300 fantasievoll geschminkten und gut gelaunten Besucherinnen restlos ausverkauft, als die elf Rätinnen ihren Auftritt hatten.

Gelernt ist gelernt, denn die Mädels haben den Gardetanz bei den Seckschürgern gelernt. Die Gesellschaft stand ihnen nicht nur deshalb gerne zur Seite, als sie im vorigen Jahr mit der Idee für eine neue und etwas andere Damensitzung kamen. Auch beim Erkelenzer Kulturgarten stießen sie nicht nur auf offene Ohren, sondern auch auf Ideen, wie sie ihren Traum in die Tat umsetzen konnten.

Bei der Premiere im vorigen Jahr war schon klar: Das kann ein Dauerbrenner werden. Zum Auftakt gab es einen Showtanz von den Rätinnen, der sich sehen lassen konnte. Dann begrüßte Moderatorin Jana Weckauf die ausgelassenen Besucherinnen. Zur Einstimmung gab es eine Runde Klopfer für die Damen, stilecht im Traumschiff-Stil mit Wunderkerzen und von jungen Männern serviert. Und schon hieß es zum ersten Mal „Jeckelenz, jeck, jeck!“

Die Herren tanzen Ballett

Der Schlachtruf war noch öfter zu hören, denn das Programm verdiente so manche Rakete. Den Auftakt machten die Kölschen Adler mit dem Erkelenzer Lambertusmarkt-Macher Stephan Jopen am Schlagzeug. Es folgten Highlights wie die „Fauth Dance Company“, Christian Kokol aus Krefeld und die Klötschköpp. Bei einer Damensitzung darf auch das Herrenballett nicht fehlen.

Bei Jeckelenz gab es gleich zwei: neben den Seckfröschen war auch das Katzemer Herrenballett der Katzeköpp angetreten. So jagte ein Höhepunkt die nächste Rakete. Ihrem Motto „Light up the night“ wurden die Damen auf und hinter der Bühne auf jeden Fall gerecht.

(hewi)
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