Interessengemeinschaft Obere Rur wird 40 Jahre alt

Interessengemeinschaft Obere Rur : Fischbestand erhalten und den Naturschutz verbessern

Im Jahr 1979 schlossen sich die Angelvereine ASV Ratheim, ASV Hückelhoven, ASV Brachelen, ASV Rurich und ASV Baal zur Interessengemeinschaft Obere Rur zusammen. Grund genug für die Mitglieder, auf diese Zeit zurückzublicken und den Blick auch nach vorne zu richten.

Bis zur Gründung hatte jeder Angelverein seine eigene Pachtstrecke entlang der Rur. Nach der Gründung der Interessengemeinschaft trat diese erstmals als Pächter der Rurstrecke zwischen der Kreisgrenze Düren bis zum Friedhof Oberbruch auf. Die gesamte Strecke stand nun allen Mitgliedern der genannten Vereine zur Verfügung.

Als Aufgabe schrieben sich die Vereine auf die Fahne, den Fischbestand in diesem Rurabschnitt zu erhalten. Darüber hinaus galt es, die Belange des Naturschutzes an Rur und Wurm zu verbessern. Heute besteht die Interessengemeinschaft aus sechs Vereinen. Zu den Gründern stieß der CASO Arsbeck-Dalheim aus dem Stadtgebiet Wegberg hinzu.

Der Anspruch an die Interessengemeinschaft wächst stetig in den Anforderungen im ökologischen und ökonomischen Bereich. Immerhin werden hier die Interessen von rund 1100 organisierten Anglern vertreten. Nun, 40 Jahre nach der Gründung, sind noch drei der ehemaligen Gründer dabei. Zwei der Gründer, Johannes Dieck und Kurt Geißler, der Kassierer der ersten Stunde, und Rudi Klein, der nicht anwesend war, wurden neben weiteren verdienten Mitgliedern – Werner Marek, Hans Schilling, Reiner Titz, Günter Küpper, Paul Willi von Krüchten, Josef Heinrichs, Hubert Panten, Karl Heinz Arndt, Franz Josef Salden und Helmuth Jäckel – geehrt.

Den Feierlichkeiten wohnten auch Vertreter der Stadt Hückelhoven und von verschiedenen anderen Verbänden bei. Während der Jubiläumsfeier wurden auch Spenden gesammelt. Die Summe von 842 Euro wurde an das Hospiz in Erkelenz gespendet.

(CUH)