Selfkant-Höngen: Integrativer Sportpark: Gemeinde kann auf Zuschuss bauen

Selfkant-Höngen: Integrativer Sportpark: Gemeinde kann auf Zuschuss bauen

Die Realisierung des integrativen Sportparks in Selfkant-Höngen rückt näher. Die Gemeinde kann Landeszuschüsse in Höhe von 3,4 Millionen Euro für das Projekt fest einplanen.

Regierungspräsidentin Gisela Walsken überreichte nun einen entsprechenden Zuwendungsbescheid an Bürgermeister Herbert Corsten (CDU).

Die Gemeinde will den Ortsteil Höngen zu einem „Ankerpunkt“ für Bildung, Kultur, Freizeit und Sport machen und dabei auf bereits bestehenden Strukturen aufbauen. Unmittelbar angrenzend an die Gesamtschule, die Turn- und Schützenhalle sowie den Kindergarten soll dafür mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 3,9 Millionen Euro ein „integrativer Sportpark“ errichtet werden.

Corsten ist froh, dass die Gemeinde nun die finanzielle Grundlage bekommen hat, um das Projekt, von dem Bürger, Institutionen und Vereine profitieren sollen, umsetzen zu können. „Ohne diese finanzielle Hilfe wären wir dazu nicht in der Lage gewesen“, sagte er.

Momentan befindet sich die Gemeinde noch in Kaufverhandlungen für die nötigen Grundstücke. Und die gestalten sich schwierig. „Es ist noch nicht absehbar, ob der derzeit vorgesehene Eigenanteil der Gemeinde Selfkant bei den zurzeit zu erwartenden Ergebnissen der Grundstücksverhandlungen ausreichen wird“, sagte Corsten. Die Arbeiten sollen im März oder April beginnen.

(ger)
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