Im Kreis Heinsberg beginnt 2019 ohne außergewöhnliche Vorfälle

Jahreswechsel : Einsatzkräfte erleben ruhige Silvesternacht

Ruhig und ohne außergewöhnliche Vorfälle – so starteten Polizei und Feuerwehr im Kreis Heinsberg in das Jahr 2019. Sie erlebten einen ruhigen Jahreswechsel. Spektakulärer geht es im Hermann-Josef-Krankenhaus zu. Dort erblickt Famo Mohamud das Licht der Welt. 

In der Silvesternacht wurde von den Kräften der Polizei im Kreis ein „typischer Wochenenddienst“ bewältigt. Dabei ging es hauptsächlich darum, Ruhestörungen zu unterbinden und Streitigkeiten zu schlichten, bei denen nach zu viel Alkoholgenuss auch mal die Fetzen und Fäuste flogen. Zu insgesamt 43 Einsätzen rückten die Beamten aus, unter denen es dreimal um Sachbeschädigung, sieben Mal um Körperverletzung und einmal um gefährliche Körperverletzung ging. Eine Person wurde zudem in Gewahrsam genommen. „Also alles im Rahmen, nichts Dramatisches“, hieß es aus der Kreispolizeibehörde.

Einsätze mit Bezug zu den Silvesterfeiern gab es auch bei Feuerwehr und Rettungsdienst nur wenige: insgesamt 21 Mal rückte die Feuerwehr zu Kleinstbränden aus und löschte von Raketen und Böllern entzündete Hecken und Mülleimer. „Es gab keine besonderen Vorkommnisse, es herrschte normaler Silvester-Alltagsbetrieb“, meldete auf Anfrage unserer Zeitung die Leitstelle des Kreises Heinsberg.

Als alltäglich dürfte der frischgebackenen Mama von Famo Mohamud die Silvesternacht wohl nicht im Gedächtnis bleiben. Denn während die Menschen draußen auf der Straße das neue Jahr mit Raketen begrüßten, lag sie im Hermann-Josef-Krankenhaus in Erkelenz in den Wehen. Und so erblickte Famo Mohamud als erstes Baby des neuen Jahres im Kreis Heinsberg das Licht der Welt.

Der kleine Junge, dessen Eltern aus Somalia stammen und die sich selbst lieber nicht in der Zeitung sehen möchten, wurde dann endlich um 7.36 Uhr des Neujahrsmorgens geboren – mit einer stattlichen Größe von 52 Zentimetern und einem Gewicht von 3210 Gramm.

Übrigens wurden im Erkelenzer Krankenhaus laut ärztlicher Mitteilung insgesamt 1019 Kinder im Jahre 2018 geboren. Das sind deutlich mehr Kinder als im Heinsberger Krankenhaus, in dem im vergangenen 777 Babys zur Welt kamen. Und auch in den ersten Stunden des Jahres 2019 hatten die Kollegen aus Erkelenz wieder die Nase vorn, denn ein Neujahrsbaby gab es aus dem Krankenhaus der Kreisstadt nicht zu vermelden.

 „Kein Neujahrsbaby in diesem Jahr – und bisher ist auch keins in Sicht“, hieß es aus dem Krankenhaus noch am späten Abend.