„Ich denke, die Frauen warten darauf“

Frauenberatungsstelle : „Ich denke, die Frauen warten darauf“

Den aktuellen Stand zur Einrichtung einer Frauenberatungsstelle erläuterten Sozialdezernentin Daniela Ritzerfeld und Astrid van der Kruijssen, stellvertretende Leiterin des Amtes für Soziales, den Mitgliedern des Ausschusses für Gesundheit und Soziales des Kreises Heinsberg.

Schon in der vorangegangenen Sitzung des Ausschusses im März hatte die Verwaltung ihre Überlegungen zur zukünftigen Neuausrichtung der Frauenberatung im Kreis Heinsberg dargestellt. Es war auf die Fördermöglichkeit durch das Land hingewiesen worden. 1,5 Fachkräfte könnten mit 85 Prozent der Personalkosten gefördert werden. Sachausgaben könnten vom Land pauschal mit 7500 Euro mitfinanziert werden.

Derzeit entwickle die Verwaltung eine Leistungsvereinbarung aufgrund der gesetzlichen Verpflichtung, die die Finanzierung der übrigen 15 Prozent der Personalkosten mit einem entsprechenden Leistungsanbieter regeln soll. Aktuell erbringe der Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer weiterhin in der bisherigen Form eine Frauenberatung.

Im Rahmen der beabsichtigen Leistungsvereinbarung strebt die Verwaltung eine angemessene Qualitätssicherung und die Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit an. Derzeit werde der Umfang einer vom Leistungsanbieter zu erbringenden Dokumentation der erbrachten Leistungen geklärt. Anfang Mai habe ein Treffen mit Vertretern der Wohlfahrtsverbände stattgefunden, bei dem die finanzielle Unterstützung des Kreises dargelegt worden sei. Über den Fortgang werde die Verwaltung berichten.

Ilse Lüngen (SPD), die sich vehement für die Einrichtung einer Frauenberatungsstelle eingesetzt hatte, meinte: „Das ist ein erfreulicher Schritt in die richtige Richtung.“ Sie drückte ihre Hoffnung aus, dass sich die Einrichtung nicht allzu lange hinziehen werde, damit man schon bald die Frauenberatungsstelle bekannt machen könnte. Lüngen: „Ich denke die Frauen warten darauf.“

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