Herbstkonzert des MGV Dremmen: Sänger geben ein Wunschkonzert

MGV Dremmen : Sänger geben ein Wunschkonzert

Das traditionelle Herbstkonzert des Männergesangvereins 1875 Dremmen ist für die vielen Liebhaber des Chorgesanges ein fester Termin im Veranstaltungskalender, und so war es denn auch nicht erstaunlich, dass die Festhalle in Oberbruch sehr gut besucht war.

Unter der Leitung seines Dirigenten Gerd Geradts bot der Männerchor wieder ein abwechslungsreiches Programm, das schwerpunktmäßig Liedgut aus den Bereichen Operette, Schlager und zeitgenössischer Musik enthielt.

Dabei wurden Lieder gesungen, die sich das Konzertpublikum gewünscht hatte, und mit denen Gerd Geradts bei seiner zehnjährigen Dremmener Dirigententätigkeit mit seinem Chor in früheren Konzerten schon erfolgreich war.

Die Sopranistin Margriet Laumen-Schlössels von den „Städtischen Bühnen Krefeld-Mönchengladbach“ war wieder einmal eine Bereicherung für den Konzertabend. Sie präsentierte großartigen Gesang, sprühte vor Charme und Esprit und wusste so, das Publikum restlos zu begeistern. Dies gelang nicht nur bei „Somewhere“ aus der „West Side Story“, sondern besonders auch beim „Schwips-Lied“, das gesanglich ausdrucksstark und szenisch auf die Bühne gebracht wurde.

Mit der schwungvollen russischen Volksweise „Kosakenritt“ eröffnete der MGV Dremmen das Konzert. Der qualifiziert führende Chorleiter übernahm nicht nur die Klavierbegleitung des Abends, sondern er unterstützte auch mit ausdrucksstarken Improvisationen die Solisten. Chorsolist Christian Stolz berührte die russische Seele bei den Liedern „Herrlicher Baikal“ und „Tropischer Abend“. Ein feuriger „Csardas“ schloss sich an, und Margriet Laumen-Schlössels sang mit ihrer bezaubernden Stimme „Il Bcio“.

Mit den Liedern „Wenn dunkelrot der Himmel“, „Guantanamera“ und „Im Feuerstrom der Reben“ nahm der Männerchor sein Publikum mit auf eine musikalische Reise die über „Udo Jürgens bekannteste Schlager Hits“ erst „Im weißen Rössel“ am Wolfgangsee endete. Beim Csardas von Strauß zog Koloratursopranistin Margriet Laumen-Schlössels stimmgewaltig nochmals alle Register ihres Könnens.

Mit den schönsten Melodien aus der Operette „Maske in Blau“ wie: „Die Juliska aus Budapest“, „Schau einer schönen Frau nicht zu tief in die Augen“, „Frühling in San Remo“ oder das „Sassa, Sassa“ endete das „Sehen, hören und staunen“ beim Herbstkonzert des Männergesangvereins 1875 Dremmen. Und wie sagte Sprecher Josef Diart bei der Verabschiedung: „An Ihrem herzlichen Beifall konnten wir erkennen, dass Ihnen unser Konzert gefallen hat.“