Heinsberg: Heinsbergs Beleuchtung „zur Nachahmung empfohlen“

Heinsberg: Heinsbergs Beleuchtung „zur Nachahmung empfohlen“

„Durch die Deutsche Energie-Agentur zur Nachahmung empfohlen.“ Das steht auf der Urkunde, mit der jetzt die Stadt Heinsberg für ihre moderne Straßenbeleuchtung von der Deutschen Energie-Agentur (dena) im Wettbewerb „Good Practice Energieeffizienz“, Kategorie „Anlagenbezogene Projekte“, ausgezeichnet wurde.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Verwaltungsgebäude der Alliander Netz Heinsberg GmbH in Oberbruch, Betreiber der öffentlichen Beleuchtung, übergab Geschäftsführer Eduard Sudheimer die Urkunde an Bürgermeister Wolfgang Dieder.

„Die effiziente Energienutzung in allen Verbrauchsbereichen trägt zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, zur Ressourcenschonung und zum Klimaschutz bei“, heißt es auf der Urkunde weiter. Die Auszeichnung „kennzeichnet Aktivitäten und Projekte, die zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Reduzierung des Endenergieverbrauchs beitragen.“

Dieder war zu der kleinen Feier nicht alleine gekommen, sondern hatte auch den Ersten Beigeordneten Jakob Gerards und Tiefbauamtsleiter Peter Pelzer mitgebracht. Im Jahre 2008 hätte es die ersten Überlegungen zur Modernisierung der Straßenbeleuchtung gegeben. Gerards und Pelzer seien daran maßgeblich beteiligt gewesen, erklärte Dieder. In den Jahren 2010 und 2011 investierte die Stadt dann insgesamt 885.000 Euro.

Zurzeit verfügt die Stadt über rund 7000 Leuchten unterschiedlicher Typen. Rund 3500 Leuchten wurden im Rahmen des Modernisierungsprojekts erneuert und auf Stand der Technik gebracht. Ursprünglich sollten die Investitionskosten bis November 2017 durch Energieeinsparungen quasi zurückverdient werden. Doch die Amortisationszeit verkürzt sich um ganze zweieinhalb Jahre, auf Mai 2015 „Die Wirtschaftlichkeitsberechnungen sind besser als befürchtet“, scherzte Gerards. Hans-Gerd Bräkling kündigte weitere Projekte zur Steigerung der Energieeffizienz der Beleuchtung in der Innenstadt an.

(anna)
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