Heinsberger Musiker erfolgreich beim Regionalwettbewerb Jugend musiziert

Jugend Musiziert : 16 erste Preise an Heinsberger Musiker

16 junge Musiker aus dem Kreis Heinsberg traten am Wochenende im Regionalwettbewerb von „Jugend musiziert“ an, und alle wurden mit einem ersten Preis belohnt. Gleich sieben Mal vergaben die Jurys sogar die höchstmögliche Punktzahl.

Zehn Heinsberger Preisträger haben sich zudem die Teilnahme am Landeswettbewerb vom 6. bis 10. März in Köln gesichert. Erstmals wurden sämtliche Wettbewerbe für die Gesamtregion Aachen an nur einem Ort, in der Jugendmusikschule Heinsberg ausgetragen.

Am stärksten vertreten waren Teilnehmer aus dem Kreis Heinsberg in der Kategorie Gesang (Pop). 25 Punkte, die Höchstpunktzahl, vergab die aus Köln und Bornheim angereiste Jury an Christian Scheuss aus Heinsberg-Karken und Juliana Habib aus Heinsberg (Altersklasse IV) sowie an Markus Bartz (AK VII) aus Waldfeucht-Schöndorf. Am Klavier begleitet wurde Christian Scheuss von Frank Ollertz, Julianna Habib von Guido Janssen.

Alle drei werden die Region im Landeswettbewerb ebenso vertreten wie Hannah Forg aus Erkelenz, am Klavier begleitet von Lehrerin Dr. Irina Fuchs, die sich mit ihrer Violine und 25 Punkten ebenfalls einen ersten Platz sicherte. Gleich tat es ihr Celina Nenninger (AK IV) aus Heinsberg-Karken, die mit ihrem Spiel auf der Violine beim Regionalwettbewerb in Bonn die Jury überzeugte. Jeweils 25 Punkte sicherten sich schließlich auch die Geschwister Lian Elias und Jana Schell aus Erkelenz. Lian Elias Schell (AK IV), den seine Schwester am Klavier begleitete, darf nun mit seinem Cello beim Landeswettbewerb in Köln vorspielen.

Einen Platz im Landeswettbewerb sicherte sich in der Kategorie Gesang (Pop) mit einem ersten Preis und 24 Punkten auch Emily Ugiagbe (AK V) aus Gangelt, am Klavier begleitet von Guido Janssen, ebenso wie mit 23 Punkten und einem ersten Preis Nienke Thora (AK III) aus Heinsberg, ebenfalls begleitet von Janssen, Nicole van Hooijdonk aus Waldfeucht-Selsten, begleitet am Klavier von Adriana Sanchez, und Eileen Sugge (AK VI) aus Gangelt-Birgden, begleitet am Klavier von Theo Krings.

22 Punkte und einen ersten Preis vergab die Jury an Nic Müllenberg (AK III) aus Wassenberg und an Hannah Cleef (AK IV) aus Waldfeucht, beide am Klavier begleitet von Frank Ollertz, sowie an Lena Küppers (AK VI) aus Heinsberg, begleitet am Klavier von Adriana Sanchez. In der Kategorie Cello ging ein weiterer erster Preis mit 21 Punkten an Greta Winkelhorst (AK V) aus Heinsberg, begleitet am Klavier von Theo Krings, sowie an Elena Kemper (AK VII) aus Heinsberg, begleitet am Klavier von Ulf Stricker.

„Insgesamt hat der auf einen Ort konzentrierte Wettbewerb für eine intensive und angenehme Stimmung gesorgt“, zog Heinsbergs Schulleiter Theo Krings am Ende ein positives Resümee. Er habe zudem den Eindruck gewonnen, dass Teilnehmer und deren Angehörige wie zuvor gewünscht tatsächlich häufiger die Gelegenheit genutzt hätten, auch in das Vorspiel anderer Teilnehmer hinein zu hören. „Organisatorisch hat dank vereinter Kräfte alles wunderbar funktioniert“, so Krings. Die Teilnehmer aus Aachen und Düren hätten zurückgemeldet, dass sie sich in Heinsberg sehr wohl gefühlt hätten.

Mit Sorge betrachten Krings und seine Kollegen jedoch die rückläufigen Teilnehmerzahlen insgesamt. Am Wettbewerb beteiligen würden sich nur noch Musiker, „die das wirklich sehr ernsthaft und mit hohem Einsatz angehen“, so Krings. Eine Ursache sieht er auch in der hohen schulischen Belastung. Er wünsche sich, dass noch mehr Musikschüler die Chance nutzen würden, die eine intensive Arbeit in der Vorbereitung auch dann biete, wenn man vielleicht nicht um einen ersten Preis spiele. „Mal sehen, ob sich daran wieder etwas ändert, wenn es zurück zu G9 geht“, sagte er.

„Ein wirklich atemberaubendes, absolut professionelles Niveau“, bescheinigt er nichtsdestotrotz den Streichern im Wettbewerb. Umso höher seien die Leistungen der drei Teilnehmer aus dem Kreis Heinsberg zu bewerten. „Einfach toll.“ Im Popgesang habe es auch Gastwertungen aus zwei anderen Regionen gegeben, sodass der Wettbewerb wirklich groß und hochkarätig gewesen sei, ergänzt er. „Umso stolzer macht es uns natürlich, dass alle zum Landeswettbewerb weitergeleiten Sängerinnen und Sänger aus Heinsberg kommen.“