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Heinsberg: Ungewöhnlicher Einsatz für die Feuerwehr

Mit Kran und Schwerlastbett : Ungewöhnlicher Einsatz für die Feuerwehr

Eine Patientin wird mit einem Kran auf ein Schwerlastbett befördert. Das Treppenhaus ist zu eng und die Patientin ist zu schwer für die Drehleiter der Feuerwehr. Hilfe kommt aus Mönchengladbach und Köln.

In der Heinsberger Innenstadt ist es am Sonntag zu einem aufwendigen Einsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst gekommen. „Der Rettungsdienst des Kreises Heinsberg benötigte bei einer Person Tragehilfe, da das Treppenhaus zu klein und die Person für eine Rettung über die Drehleiter zu schwer war“, teilte die Heinsberger Feuerwehr, die mit dem Löschzug Stadtmitte an dem Einsatz beteiligt war, gestern mit.

Beim Eintreffen des Heinsberger Löschzuges war bereits die Berufsfeuerwehr Mönchengladbach mit der technischen Besatzung eines Krans vor Ort, und auf dem Weg zur Einsatzstelle befand sich der Betreuungsbus der Berufsfeuerwehr Köln, der über ein Schwerlastbett verfügt. „Der Einsatz war nicht zeitkritisch, so dass die Rettung gut geplant und organisiert ablaufen konnte, für diesen Ablauf war der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes vor Ort“, teilte der Pressesprecher der Feuerwehr Heinsberg mit. Zur medizinischen Betreuung befand sich ein Notarzt an der Einsatzstelle.

Kaum war der Betreuungsbus der Berufsfeuerwehr Köln eingetroffen, arbeiteten die Einheiten Hand in Hand und beförderten die Patientin mittels einer speziellen Schleifkorbtrage über den Kran ins Freie – direkt auf das mitgebrachte Schwerlastbett.

Die Patientin wurde ins Uniklinikum Aachen gebracht.