Haldenzauber: „Hückelhoven setzt ein strahlendes Ausrufezeichen“

Haldenzauber : „Hückelhoven setzt ein strahlendes Ausrufezeichen“

Der Lichterpark auf der Millicher Halde ist ab Montag geöffnet. Sechs Wochen lang können sich kleine und große Besucher nun verzaubern lassen von Lichtinstallationen, die es so noch nicht gegeben hat. Einige davon haben auch einen Bezug zur Region.

Hückelhovens Bürgermeister Bernd Jansen dankte bei der offiziellen Eröffnung auf der Kuppe der Halde, allen Beteiligten, die das Event „Haldenzauber“ möglich gemacht haben. Die Stadt Hückelhoven mit vielen Helfern unter ihnen das Stadtmarketing und der Bauhof habe das Tablett gestellt, auf dem die Firma MK Illumination nun den Lichterpark errichtet habe.

Jansen: „Hückelhoven setzt mit dem Haldenzauber ein strahlendes Ausrufezeichen.“ Mit der am Rathaus stehenden Almhütte werde der „Haldenzauber“ an die Innenstadt angebunden. Der „Haldenzauber“ habe die Chance, etwas ganz Großes zu werden.

Thomas Mark, Chef der  in Innsbruck ansässigen MK Illumination, lobte den Enthusiasmus mit dem alle Beteiligten das Projekt umgesetzt hätten. Sein Kollege Karl-Heinz König, Leitung Businessdevelopment Deutschland, meinte, der Haldenzauber könne es unter die Top 10 der Events dieser Art schaffen und zu einer Ikone werden. Sein Lob galt der tollen Truppe des Bauhofs, die sich bis zuletzt für diese Veranstaltung eingesetzt habe. Der Wille, etwas unbedingt schaffen zu wollen, sei stets zu spüren gewesen.

Der „Haldenzauber“ bietet eine Lichtinszenierung, die für den Besucher als Gesamtkunstwerk erlebbar wird, wenn er einmal die 400 Stufen erklommen hat, die über die Treppe hinauf zur Haldenkuppe führen. Der noch einmal ein paar Meter höher gelegene Aussichtspunkt ist illuminiert und bietet eine wunderbaren Blick über die Stadt Hückelhoven mit ihren vielen Lichtern.

Wendet sich der Besucher dann dem eigentlichen Haldenzauber zu, begeht er einen Rundkurs, der ihn zu verschiedenen Stationen führt. Der „Wald der blauen Blumen“ erinnert den Flaneur an die Hasenglöckchen im Doverener Wald. Ein weiterer regionaler Bezug findet sich auf diesem Pfad. Schön in Szene gesetzt ist eine Bergwerkslore. Ein Lichterbaum verändert sich von Weiß bis in die Farben des Regenbogens.

Sehr gelungen ist auch der Wald der magischen Tiere. Ein riesiger Hirsch leuchtet zwischen den Bäumen. Rudolph mit der roten Nase steht ihm zur Seite. Gleich gegenüber ist Schwanensee angesagt. In blaues Licht getaucht erstrahlen zwei Schwäne im Dunkel des Winterabends. „Im magischen Wald der Tiere findet jeder einen Freund“, berichtet eines der Hinweisschilder, die den Besucher leiten. Vielleicht sind ja die Eichhörnchen gemeint, die sicher auch am Eröffnungsabend als Motivhintergrund für ein Selfie gerne angesteuert wurden.

Ein Lichterschauspiel in der Advents- und Weihnachtszeit, wie man es in der Region noch nicht gesehen hat. Auch mit Bezug zur Bergbauhistorie der Stadt Hückelhoven. Foto: Dettmar Fischer

Die Sternen-Klang-Lichtung ist der zentrale Ort des Haldenzaubers. Auf dem großen freien Plateau steht ein Weihnachtsbaum gesäumt von vielen bunten Lichtern. Dort findet auch die große Symphonie aus Licht und Musik zu verschiedenen Themen wie beispielsweise „Wiedersehen in Lummerland“ zu bestimmten Zeiten statt.

Mehr von Aachener Zeitung