Hückelhoven-Hilfarth: Grundlegender Ausbau der Callstraße geplant

Hückelhoven-Hilfarth: Grundlegender Ausbau der Callstraße geplant

Eine Straße, wie an der Schnur gezogen: Mehr als einen halben Kilometer lang ist die Callstraße in Hilfarth vom einen bis zum anderen Ende. Rechts und links entlang der Straße stehen Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser, eine Grundschule, eine Mehrzweckhalle, und eine Seniorenwohnanlage ist im Bau.

Die Straße selbst, also die rund 6,50 Meter breite Fahrbahn, ist in einem sehr schlechten, man könnte auch sagen desaströsen Zustand: Der bituminöse Aufbau stammt aus dem Jahr 1960. Es ist also dringend Handlungsbedarf angesagt — und die Stadt will jetzt etwas tun: Die Straße soll grundlegend ausgebaut werden.

Nach der „straßenverkehrlichen Definition“ ist die Callstraße eine innerörtliche „Sammelstraße“. Bei solchen Straßentypen ist die Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h festgesetzt, was allein schon mit Blick auf die Schule und die Seniorenwohnanlage Sinn macht.

Der Ausbau der Straße wird von einer Bürgerbeteiligung begleitet, schließlich müssen die Anlieger den Ausbau der Straße mit ihren Anliegerbeiträgen mitfinanzieren. In der Sitzung des Bauausschusses, in der die Pläne für den Ausbau vorgestellt wurden, wurde eine erste Hausnummer genannt: Der Gesamtbeitragssatz dürfte sich bei etwa 3,10 Euro pro Quadratmeter beitragsrelevanter Grundstücksfläche einpendeln, also für den durchschnittlichen Anlieger bei rund 2500 Euro liegen.

Das Ergebnis der Bürgerinformation soll dem Bauausschuss in seiner Sitzung im April oder Mai vorgelegt werden, der Beschluss über die Planung und das Bauprogramm durch den Stadtrat ist für Ende Juni geplant. Mitte Oktober soll mit den Kanalbauarbeiten begonnen werden. Das gesamte Bauprojekt „Callstraße“ wird rund 1,4 Millionen Euro kosten.

(kalauz)