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Neuer Kunstrasenplatz: Großprojekt in Kückhoven mit vereinten Kräften realisiert

Neuer Kunstrasenplatz : Großprojekt in Kückhoven mit vereinten Kräften realisiert

Der neue Kunstrasenplatz des TuS Germania 1912 Kückhoven ist offiziell eröffnet. Der gemeinsame erste Anstoß erfolgte durch Bürgermeister Stephan Muckel und den Ehrenvorsitzenden Willi Kauertz.

Es war ein bedeutender Moment in der Geschichte des TuS Germania e.V. 1912 Kückhoven: Bürgermeister Stephan Muckel, im Anzug statt im Trikot, kickte beim ersten Anstoß auf dem neuen Kunstrasenplatz den Fußball zu Ehrenvorsitzendem Willi Kauertz. Dieser zielte ihn gekonnt zu der F-Jugend, die das allererste Spiel auf dem ehemaligen Aschenplatz an der Grundschule austrug. Mit diesem symbolischen Akt bei der feierlichen offiziellen Eröffnung des neuen Kunstrasenplatzes mitsamt neuer Flutlichtanlage war eine lange Geschichte der Planung und Bauphase zu Ende und der Spiel- und Trainingsbetrieb aufgenommen.

Und so tummelten sich rund 250 Gäste, darunter Vertreter der Stadt, aus Politik und Wirtschaft, Mitglieder des TuS sowie Spieler von Jung bis Alt rund um den neuen Kunstrasenplatz und das Vereinsheim, wo Stehtische, Biertische, Bänke und ein Getränke- und Grillstand für die Gäste aufgebaut waren. Herzlich wurden sie alle von Vorsitzenden Werner Sielschott begrüßt. „Heute nehmen wir unseren neuen Kunstrasenplatz offiziell in Betrieb“, sagte er. Ein großes Projekt sei auf den Weg gebracht worden. Ein Dank gebühre deshalb allen Unterstützern, der Förderung durch das Land NRW mit dem Programm „Moderne Sportsstätte 2022“, der Stadt Erkelenz, den Sponsoren, die eine Patenschaft für Flächen des Platzes übernommen haben, Unternehmen, die Werbeflächen am neuen Platz angemietet haben, sowie auch den Vereinsmitgliedern für ihre vielfältigen Hilfen.

Namentlich dankte Werner Sielschott dem ehemaligen Vorsitzenden Bernd Kloes, der den Bau des Kunstrasenplatzes unermüdlich vorangetrieben hat. Dieser gab den Dank an alle Helfer und Unterstützer zurück. „Wir haben nun eine im Herbst und Winter nutzbare Trainingsfläche für unsere neun Jugend- und drei Seniorenmannschaften“, fuhr er fort. Früher sei es vor allem im Winter schwierig gewesen, einen Trainingsplatz woanders zu finden. Zudem könnten nun auf dem Feld mit einer Größe von 65 mal 35 Metern Kleinspiele bis zu D-Jugend stattfinden, unterstrich Sielschott.

Dass die Fläche sich zum Austragen von Spielen bestens eignet, zeigte sich gleich darauf mit dem Spiel der F-Jugend. Zum Anstoß schritt hier Bürgermeister Stephan Muckel, der bekannte, das Projekt sehr gerne unterstützt zu haben. In den Genuss, auf dem neuen Kunstrasenplatz zu spielen, kamen im Anschluss auch noch die Bambini, die E-Jugend gegen die D-Jugend und die „TuS-Altstars“ gegen die Senioren. Dabei stand immer der Spaß am Spiel im Vordergrund.

(red)