Großer Andrang und gute Leistungen bei den Heinsberg Classics

Heinsberg Classics : Großer Andrang, prima Reitsport

Die Heinsberg Classics, das viertägige Turnier des Reit- und Fahrvereins Heinsberg, war auch in diesem Jahr der Höhepunkt allen Geschehens auf dem Turniergelände des Vereins am Waldenrather Weg.

Reiterinnen und Reiter aus zwölf Nationen hatten sich angemeldet, insgesamt knapp 600 Reiter mit rund 1500 Pferden.

Schon am ersten Tag wurden die Organisatoren von der Starterfüllung überrascht, also der großen Zahl der Pferde und Reiter, die tatsächlich in den Wettbewerb gingen. Normalerweise seien am zweiten Tag zwischen acht und zehn Teams dabei, erklärte Geschäftsführerin Yvonne Hensing. Dieses Mal waren es 18. „Da hatten wir nur zwei Möglichkeiten“, sagte sie. „Entweder wegen Dunkelheit ausfallen lassen oder Flutlicht besorgen.“ Die zweite Option gelang. Aus den Niederlanden wurden ganz schnell zwei große Flutlichtmasten beschafft, und alle Wettbewerbe konnten bis in den späten Abend ausgetragen werden, nicht nur am zweiten, sondern auch am dritten Abend des Turniers.

Die Reiter hätten die Lösung des Problems angenommen, „und die Stimmung war gigantisch“, freut sich Yvonne Hensing zugleich über gutes Reiterwetter vor allem am letzten Tag und viele Zuschauer. „Wir wollen auch weiterhin keinen Eintritt nehmen, damit alle Menschen kommen können“, erklärte sie. „Wir sind jetzt am Ende echt zufrieden und glücklich.“

Höhepunkt am dritten Abend war der Große Dressurpreis des Turniers, die Dressurprüfung Klasse S*** - Intermediaire II. Siegerin wurde Annabel Frenzen auf Leolux (Lenzenhof Krefeld) vor Lina Claren auf Benedetto Marone (Gut Neuhaus, Grevenbroich) und Paul Paessens aus Don de Marco P (RSV Krefeld). Den Großen Preis von Heinsberg, eine Springprüfung der Klasse S* mit Stechen, sicherte sich am letzten Tag Janick Schleypen auf Hartbreaker 2 vom Neuss-Grefrather RC vor Malin Reipert auf Cicero´s Girl vom RFV Ratheim und Nina Oertel-Speis auf Chicago´s Girl 2 vom ZRFV Wickrath und Umgebung.

Viele Zuschauer, vor allem ihre Heinsberger Verwandten, hatten auch Johanna Frauenrath die Daumen gedrückt. Sie lieferte im Stechen der besten zehn Teilnehmer mit Pauline 415 zwar den schnellsten Ritt ab, war aber zuvor an einem Hindernis gescheitert.

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