Wassenberg: „Glasfaser für Wassenberg“: Auch die Unterstadt soll nun ans Netz

Wassenberg: „Glasfaser für Wassenberg“: Auch die Unterstadt soll nun ans Netz

Stadt Wassenberg, die Deutsche Glasfaser und der Aktionskreis „Glasfaser für Wassenberg“ wollen nun auch einen Glasfasernetzausbau in der Unterstadt vorantreiben. Während in der Oberstadt demnächst die Bauphase startet, beginnt für die Unterstadt erst die Informationsphase.

Frank Winkens, stellvertretender Bürgermeister, betont: „Die Zusammenarbeit mit der Deutschen Glasfaser als Investor hat zu einem erfolgreichen Ausbaustart des schnellen Internets in der Oberstadt geführt.“ In Kürze werde der Ausbau beginnen. Dass die Vorgaben der Deutschen Glasfaser erreicht worden seien und mindestens 40 Prozent der Haushalte den Anschluss beauftragten, sei auch dem Engagement des Aktionskreises „Glasfaser für Wassenberg“ um Walter Bienen und Philipp Kremer zu verdanken.

„Diesen Anteil der Haushalte wollen wir auch in der Unterstadt erreichen“, betont Christian Scheffer, Projektleiter der Deutschen Glasfaser für Wassenberg. Wer in der Phase der Nachfragebündelung den Vertrag eingehe, erhalte den Hausanschluss kostenlos. Vom 1. September bis zum 28. November könnten die Haushalte sich vertragsmäßig binden. Der Anschluss erfolge dann kostenlos. Das Engagement des Aktionskreises habe unterstützend gewirkt und sei zu begrüßen, lässt Scheffer keinen Zweifel am erfolgreichen Konzept der nachbarschaftlichen Überzeugungsarbeit des Aktionskreises aufkommen.

Um die benötigten 40 Prozent der Haushalte für eine Glasfasernutzung auch in der Unterstadt zu gewinnen, plant der Aktionskreis wieder Informationsveranstaltungen und persönliche Gespräche mit den Bürgern in der Unterstadt. „ Die Fragen, was ich tun muss, um einen Anschluss zu erhalten, welche Kosten auf mich zukommen und was mit den bisherigen Anschlüssen und Verträgen geschieht, werden anschaulich beantwortet“, verdeutlicht Walter Bienen das Engagement der Aktionskreismitglieder.

Der Aktionskreis benötige noch Unterstützung. Wer seitens der Vereine oder als Privatperson mitmachen wolle, könne sich jederzeit bei Walter Bienen oder Philipp Kremer melden.

(jwb)
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