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Generalversammlung der St. Sebastianus Schützenschaft gut besucht

Jahresrückblick : Tüdderner Schützen blicken auf erfolgreiches Jahr zurück

Sehr gut besucht war die Generalversammlung der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Tüddern. Präsident Franz-Josef von Ameln blickte auf ein sehr erfolgreiches Schützenjahr zurück.

Besonders stolz war er auf seinen Sohnemann Lennart, dem beim Diözesanprinzenschießen der entscheidende Schuss glückte. Er wurde neuer Diözesanprinz und schaffte die Qualifikation zum Bundeswettbewerb in Stukenbrock. Zu Ehren des Diözesanprinzen gab es am Kirmessonntag im Mai einen besonderen Festakt. Bereits einen Tag später hatte Lennart seinen ersten offiziellen Auftritt bei der Heiligtumsfahrt in Maastricht.

Nach dem Gottesdienst, der für alle deutschen Teilnehmer im Kloster am Frijthof stattfand, ging es für die Jungschützen des Diözesanverbandes zum gemeinsamen Mittagessen mit Bischof Dr. Helmut Dieser. Im Anschluss trugen die Jungschützen des Diözesanverbandes Aachen das Friedenskreuz durch die Straßen Maastrichts. Als die Dekanatsrepräsentanten in Waldenrath geehrt wurden, war die Familie von Ameln noch einmal stolz, denn neben Lennart von Ameln als Dekanatsschülerprinz wurde Louisa von Ameln als Dekanatsprinzessin ausgezeichnet.

Überhaupt ist die Bruderschaft stolz auf ihre Jugend. Zehn der rund 170 Mitglieder sind unter 18 Jahren alt, darauf kann die Bruderschaft aufbauen.

Das Schützenjahr 2018 startete mit der Sebastianuskirmes im Januar. Der Präsident erinnerte an die Brauereibesichtigung von Veltins Anfang März, aus den Reihen der Bruderschaft gab es diesbezüglich den Wunsch einer „Zugabe“. Beim Ostereierschießen wurden 4500 Ostereier ausgegeben, besonders die Scatt-Anlage (Zielweganalysegerät für Sportschützen) für die Kleinen war stetig in Betrieb. Beim Schülervogelschuss am 14. April mit dem mobilen Kugelfang auf dem Luftgewehrschießstand in der Westzipfelhalle jubelte Ian Ruers, weil er neuer Schülerprinz wurde.

Bereits eine Woche später fand der Königsvogelschuss statt. Maurice Schürmann wurde neuer Jugendprinz und bei den Senioren wurde Dieter Hausmanns als neuer Schützenkönig gefeiert, er ist der Nachfolger von Wilfried Meessen. Die Maikirmes begann traditionell mit dem Kapellenfestival am Vatertag, dann am Freitag danach mit der Kultfete „Tribal Night“, der Sonntag sah einen glanzvollen Festzug. Franz-Josef von Ameln dankte für ausgezeichnete Präsentation der Bruderschaft bei den beiden Dekanatsschützenfesten in Schierwaldenrath und Isenbruch. „Es war ein schönes Jahr mit vielen Highlights und schönen, aber auch traurigen Erinnerungen und wir freuen uns gemeinsam mit Euch auf das kommende Jahr“, zog der Präsident sein Fazit.

Beim Bruderschaftspokalschießen gab es große Resonanz. Lennart von Ameln entschied einen packenden Wettkampf für sich. Das Schießen um den Abrahampokal U50 ging in diesem Jahr ins Stechen (Kabeln) über mehrere Runden, am Ende setzte sich hier Heinz Hamacher mit der „besten Zehn“ durch, vier Teilnehmer schossen ebenfalls in die Mitte. Bei den Damen ging es ebenfalls ins Kabeln. Sonja Hausmanns sicherte sich schließlich den Wanderpokal.

Im Seniorenschießen gab es drei Kabelrunde nach packendem Wettbewerb. Michael Ars setzte sich mit der besten Zehn gegen die Mitstreiter durch. In diesem Jahr erhielten die Schießmannschaften außerdem neue Vereinsjacken. Hier dankte der Präsident den Eheleuten Schepers sowie Kreissparkasse Tüddern .

(agsb)